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Napster bietet Musik im MP3 Format per Onlineshop

Tuesday, 20. May 2008 22:45

Napster startet einen Onlineshop für Musik im MP3 Format. Die Lieder sollen pro Stück 0,99 US $ kosten und pro Album 9,95 US $. Manche dieser Lieder sind nur als Bestandteil eines Albums zu erwerben. Insgesamt umfasst der Shop 6 Millionen Stücke.

Endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Kopierschutzfreie Musik zu günstigen Preisen wird auch viele Tauschbörsennutzer wieder zu Musikkäufern machen. Leider ist nach den Napster Nutzungsbedingungen der Dienst nur für Einwohner der USA nutzbar, jedoch wird dieses Angebot sicherlich auch im deutschsprachigen Raum Nachahmer finden.

Anscheinend scheint auch die Musikindustrie langsam zu verstehen, dass die Benutzer frei entscheiden wollen, wie oft sie Ihre Musikstücke abspeichern und auf welchen Geräten sie abgespielt werden soll. Es war mir immer ein Rätsel warum man die Alternative zu Tauschbörsen mit möglichst vielen Nachteilen versieht. Warum die zahlende Kundschaft verärgern, wenn man doch den Kopierern Alternativen bieten möchte?

Thema: Aktuelles, Misc Stuff, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Zeit für die eigene goldene Schallplatte

Sunday, 18. May 2008 21:26

Gold-together ist ein Projekt, das sich zum Ziel gemacht hat, mit Hilfe der beteiligten Nutzer eine goldene Schallplatte zu produzieren. Um das zu erreichen, muss sich das Werk 150.000 mal verkaufen.

Da eine Single maximal 23 Minuten dauern darf, damit sie mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet werden kann, ist geplant, dass das Lied 10 Instrumente berücksichtigt mit je 15.000 Noten bei 700 Beats per minute. (Eine musikalische Glanzleistung wird es also eher nicht werden)

Jeder Teilnehmer kann 5 Noten pro Teilnahme auswählen und per Überweisung, Paypal oder Micropayment bezahlen. Dabei ist jeder Ton auch ein Singlekauf und kostet 1€ pro Single und Ton.

Insgesamt ein lustiges Konzept, welches allerdings noch ganz am Anfang steht. Momentan sind gerade einmal ca. 250 Noten/Singles verkauft. [via taxi-blog]

Thema: Fun, Web | Kommentare (3) | Autor: Cagliostro

Musiksender 2.0

Tuesday, 6. May 2008 22:32

Last.fm + YouTube = music tv goodness ist ein Mashup, welches Last.fm Musikprofile mit YouTube Videos verbindet. Die Funktionsweise ist analog zu last.fm, außer das Videos von YouTube verwendet werden. So entsteht ein persönlicher Musiksender, der nur die Musik spielt, die der Benutzer tatsächlich hören will.

Es ist möglich entweder last.fm Benutzernamen anzugeben, oder Bandnamen, so dass entsprechend Lieder dieser oder ähnlicher Bands gespielt werden.

Insgesamt ein extrem einfaches, aber gutes Prinzip. Nur zu empfehlen. [via lifehacker]

Thema: Fun, Tools, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Musik 2.0

Saturday, 26. April 2008 9:23

Neuartige Webservices sprießen aus dem Boden, die großen Musiklabels versuchen alles um den Handel von Musik in Tauschbörsen zu unterbinden: Es stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten und Dienste es im Bereich der Musik momentan online gibt.

Der erste große Bereich sind Musik-Suchmaschinen. Hier am Beispiel drei gängiger Seiten, danach folgt ein neuartiger Musikdienst basierend auf Internetradios.

seeqpod

seeqpod ist eine Suchmaschine für Musik, die im Google Stil das Internet durchforstet und dem Suchenden Ergebnisse in Form von Musikdateien, Videodateien und Texten anbietet.

Die Musikdateien sind vornehmlich im MP3 Format, und die Suchergebnisse für Videos und Texte stammen fast (?) ausschließlich aus YouTube und Wikipedia.

Die Ergebnisse lassen sich direkt auf der seeqpod Seite abspielen, sogar Playlisten lassen sich anlegen. Herunterladen kann man die Fundstücke zwar nicht, aber die URLs der Suchergebnisse werden angezeigt. Im Bereich der Charts und englischsprachiger Musik finden sich sehr viele Lieder, gerade Lieder aus dem deutschsprachigen Raum sind allerdings spärlicher vertreten, die bekanntesten Lieder werden aber auch in diesem Bereich gefunden.

spool.fm

spool.fm ist vom Funktionsumfang seeqpod sehr ähnlich, allerdings nur auf Musikdateien bezogen. Auch hier ist es möglich Musik zu suchen, Playlists zu erstellen und diese direkt abzuspielen. Zusätzlich bietet spool.fm die Möglichkeit die Fundstücke zu bewerten.

Die Anzahl der gefundenen Musikdateien scheint im englischsprachigen Raum seeqpod zu ähneln, für deutschsprachige Musik ist spool.fm meist unterlegen.

songza

Die dritte Alternative ist songza. songza bietet wie die anderen Suchmaschinen ebenfalls die Möglichkeit Playlisten zu erstellen und Musik direkt abzuspielen. Darüberhinaus gibt es Listen der “top played” Songs. Ein besonderes Feature ist die “Musik you might like” Liste. Dort bekommt man Interpreten angeboten, deren Musik ähnlich der gerade gespielten ist. Das Design von songza ist das modernste der drei Kontrahenten, elegant und funktional. Die Anzahl der Suchergebnisse scheinen zwischen seeqpod und spool.fm zu liegen.

chilirec

Ein anderer neuartiger Dienst ist chilirec. chilirec befindet sich momentan noch im Beta-Status und bietet die Möglichkeit je nach Musikgeschmack eine Reihe Internetradios aus einer vorgegeben Liste zu wählen. Die Lieder dieser Radios werden dann ab diesem Zeitpunkt in einer persönlichen Online-Datenbank gespeichert.

Hat man mit der Zeit eine Reihe von Liedern in seiner Liste (bei einem kurzen Test, tauchten nur Lieder einzelner Internetradios in der Liste auf, viele andere schienen entweder gerade nicht zu senden (?) oder nicht gespeichert zu werden. Das Hinzufügen eigener Internetradios ist leider nicht möglich.

Dafür lassen sich einzelne Lieder im MP3 Format herunterladen. Es gibt allerdings keine Möglichkeit mehrere/alle Lieder auf einmal herunterzuladen.

Die Lieder lassen sich analog zu den Musik Suchmaschinen in einer Playlist anordnen und direkt abspielen.

Der Dienst hat sicherlich noch einige Schwächen:

ich konnte bisher keine Möglichkeit finden, Lieder wieder aus meiner Liste zu löschen, diverse Radiostationen scheinen keine Möglichkeiten für eine Aufnahme zu bieten, der Liedcounter auf der rechten Seite steigt schnell in astronomische Höhen, während die Anzahl der Lieder in der eigenen Datenbank jedoch nur spärlich steigt, einige Lieder haben harte Schnitte am Anfang oder Ende,

Hier ist allerdings zu bedenken, dass der Dienst sich noch im Beta-Status befindet, und trotz dieser Schwächen gegenüber Suchmaschinen einige Vorteile bietet. Einige Bedingungen des Dienstes sind allerdings noch unklar. Eine zentrale Frage ist sicherlich: Wie groß kann/darf die eigene Datenbank werden?

Letztendlich bleibt nur noch der obligatorische Hinweis: Ladet keine geschützte Musik herunter! :-)

Thema: Fun, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro


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