Beiträge vom 13. May 2008

Problemlösungen mit Crowd Sourcing

Tuesday, 13. May 2008 23:39

Tchibo Ideas ist eine Crowd Sourcing Lösung für “Alltags”probleme.

Jeder kann sowohl Probleme einreichen, als auch Lösungen zu Problemen anbieten. Als Anreizsystem werden Geldpreise angeboten, für die Aufgabe des Monats, sowie die besten Problemlösungen des Monats.

Das Konzept ist interessant und scheint gut akzeptiert zu werden, denn die Plattform scheint stark besucht zu werden, obwohl sie momentan noch sehr neu ist.

Ein sehr ähnliches Konzept bietet brainR. Auf brainR werden jedoch keine Aufgaben und Lösungen diskutiert, sondern Brainstormings durchgeführt. Nach einer kurzen thematischen Beschreibung des Brainstormings kann jeder Kommentare dazu hinterlassen. Über eine Invite-Funktion können unkompliziert weitere Personen zum Brainstorming eingeladen werden.

Die Grenzen zwischen beiden Konzepten sind sicherlich fließend. Tchibo Ideas versucht über das Anreizsystem der Gewinne zu punkten, brainR ist jedoch schon wesentlich länger aktiv und verfolgt mit dem Brainstorming den generischeren Ansatz.

Tchibo ideas hat zusätzlich versucht über virales Marketing Bekanntheit zu erreichen, insbesondere über anonyme Geschenkpakete an bekannte Blogger (ausführlich nachzulesen unter anderem beim Werbeblogger). Sicherlich ein eher ungeschickter Schachzug, Blogger unfreiwillig an Werbung mitwirken lassen zu wollen.

Thema: Tools, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Vorteile von Windows Vista?

Tuesday, 13. May 2008 23:11

Auf lifehacker wurde diskutiert, was die Vorteile von Windows Vista gegenüber anderen Betriebssystemen sind.

Ich persönlich habe schon neben XP und Vista Fedora und Ubuntu getestet, und bin momentan mit Vista sehr zufrieden. Die Vorteile von Vista beschränken in Diskussionen sich meist schnell auf grafische Elemente wie den 3D Fenster Wechsel und das Aero Theme, Vista bietet jedoch viele kleine Verbesserungen, die andere Betriebssysteme vermissen lassen.

Einiges davon ist natürlich auch auf anderen Plattformen vorhanden, bzw. lässt sich dort nachinstallieren. Jedoch ist bietet Vista für meine persönlichen Bedürfnisse momentan das beste Gesamtpaket.

Die meiner Meinung nach vorteilhaftesten Vista Features sind:

Die Startleistensuche nach Programmen und Dateien: Sehr vorteilhaft, man kann viele Programme ohne Mausklick sehr schnell finden und starten. Verbesserte Explorerfunktionen: Der Explorer bietet einige neue Features, die sehr angenehm sind, wie Bread Crumbs für Ordner, und die einfach Navigation über diese; Checkboxes für Dateien und Ordner, so dass man einfach Gruppen von Dateien zusammenklicken kann, ohne Strg drücken zu müssen; Verbesserungen der Kopierfunktion, beim Verschieben und Kopieren lässt sich das Verhalten für Duplikate, Systemdateien etc. sehr angenehm steuern. Verbessertes Soundmanagement: Die Lautstärke lässt sich für einzelne Anwendungen separat regulieren Echtzeitvorschau von Fenstern in der Taskleiste: Wo viele andere Grafikfeatures für mich eher unnütz sind (wie der 3D Fensterwechsel) ist dieses Feature sehr nett, insbesondere wenn man viele Fenster nutzt, und diese sich namentlich teilweise ähneln.

Darüberhinaus gibt es sicherlich noch diverse andere Features und kleinen Usabilityvorteile. Darüberhinaus nutze ich viele kleine Hilfsprogramme, die oftmals nur auf Windows Betriebssystemen laufen, genau wie Teile meines momentanen Pakets für die Softwareentwicklung. Der Vorteil von Windows Vista zu XP ist somit nicht so groß, dass ein Wechsel zwingend erscheint, aber er ist da. Warum sollte man die vorhandenen Weiterentwicklungen also nicht nutzen?

Erwähnenswert ist sicherlich noch, dass ich keine Stabilitätsprobleme mit Vista habe, Vista läuft genauso stabil wie andere Betriebssysteme, die ich getestet habe. Für Gamer dürften sicherlich auch noch viele Argumente für XP sprechen, da die Treiberunterstützung in einigen Bereichen immer noch nicht an die Leistung unter XP heranreicht, aber da mir momentan leider die Zeit für Spiele fehlt, greift das Argument für mich nicht.

Fazit:

Momentan sehe ich weder in Stabilität, noch Sicherheit oder Usability ein Betriebssystem so weit führend, dass es insgesamt führend ist. Alle Betriebssysteme bringen verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Ein großer Faktor für die Entscheidung des BS ist außerdem die benötigte Software. Emulation ist zwar möglich, auf Dauer jedoch oft störend. Es bleibt zwingend notwendig die eigenen Bedürfnisse an das BS genau zu prüfen, und das BS zu suchen, was eine größtmögliche Unterstützung dieser Bedürfnisse ermöglicht. Wer dabei dann auch die eigene Hardware nicht außer Acht lässt, sollte zu einem stabilen und benutzerfreundlichen BS finden können.

Thema: Misc Stuff, Tools | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro


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