Beitrags-Archiv für die Kategory 'Security'

Webseiten Monitoring

Friday, 9. May 2008 21:11

Montastic ist ein sehr einfacher Monitoring Dienst, der es ermöglicht automatisiert zu prüfen, ob eine Webseite erreichbar ist oder nicht. Benachrichtigung bei Statusänderung ist möglich per RSS Reader, Email oder über ein Yahoo Widget. Damit erschöpft sich der Funktionsumfang von Montastic allerdings auch schon. Vorteilhaft ist, dass bis zu 100 Server beobachtet werden können.


Mon.itor.us bietet einen komplexeren Funktionsumfang. Neben den Tests der Server, werden auch statistische Auswertungen ermöglicht. Benachrichtigungen lassen sich per Email, IM, Feed oder auch SMS (kostenpflichtig) versenden. Getestet wird von mehreren Servern aus den USA, aus Deutschland und aus Österreich. Außerdem ist es möglich Zusatzfeatures zu nutzen, die Besucherzahlen, Pagevisits, etc. monitoren. Was Montastic an Funktionen zu wenig bietet, scheint Mon.itor.us zu viel zu haben, so dass die Benutzeroberfläche mitsamt Menüstruktur unübersichtlich erscheint. Es lassen sich zwar Fenster im Stil von iGoogle verschieben, allerdings macht die Seite trotzdem einen unruhigen Eindruck.


Auf SiteUptime hat man die Möglichkeit einen Server zu überwachen. Diese Seite kann man alle 30 Minuten prüfen lassen, entweder von einem Server aus den USA, oder einem UK Server. SiteUptime bietet monatliche Auswertungen der Beobachtung, sowie die Möglichkeit verschiedene Services zu testen. (http, ftp, smtp, pop3, etc.)

Site 24×7 bietet ebenfalls die bekannten Services. Sehr vorteilhaft ist hier, dass bei einer Neuanmeldung 10 SMS frei verfügbar sind. Es gibt die Möglichkeit wöchentliche und monatliche Reports verschicken zu lassen und die Webseite zu analysieren (Ladezeiten, Downloadgröße, etc.). Eine der vorteilhaftesten Funktionen ist die Möglichkeit bestimmte Schlüsselwörter zu definieren. Benachrichtigungen werden nur versandt, falls ein bestimmtes Schlüsselwort gefunden/nicht gefunden wird, ab einer bestimmten Antwortzeit, u.v.m.

Fazit:
Wer einen extrem einfachen Service sucht und nur prüfen will, ob Server erreichbar sind, oder nicht, ist mit Montastic optimal bedient.

Für fortgeschrittene Anforderungen ist meine Empfehlung Site 24×7. Die Seite bietet einen großen Funktionsumfang, und besticht durch sinnvolle und übersichtliche Seitenstrukturen.

Thema: Security, Tools, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Windows XP SP3 zum Download freigegeben

Wednesday, 7. May 2008 18:41

Microsoft hat das Service Pack 3 für Windows XP nun zum Download freigegeben. Die Größe des Downloads beträgt ca. 320 MB.

[via heise]

Thema: Aktuelles, Security, Tools | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Vom sozialen Netzwerk zum sozialen Hack?

Wednesday, 7. May 2008 9:32

Das House of Hackers hat seine Pforten geöffnet. Es soll ein soziales Netzwerk für Hacker sein, welches den Mitgliedern unter anderem Gruppenbildung und den Austausch über Foren ermöglichen soll.

Die Community scheint momentan regen Zulauf zu bekommen, innerhalb weniger Stunden stieg die Zahl der Mitglieder von unter 300 auf über 500. Da die Community momentan erst im Aufbau ist, gibt es auch erst wenige Gruppen, wobei jedoch zu diversen Themen im Forum schon aktiv diskutiert wird.

Ziel des Netzwerks soll es jedoch sein, dass Unternehmen Ausschreibungen veröffentlichen können, um so im Netzwerk etwa Sicherheitsberater oder -tester zu finden. Ein interessantes Konzept für die White-Hats unter den Hackern.

Thema: Security, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Yahoo und McAfee arbeiten zusammen

Tuesday, 6. May 2008 22:18

Yahoo und McAfee arbeiten zusammen, um Seiten mit kritischem Inhalt als gefährlich zu markieren. Nutzt man Yahoo um nach Webseiten zu suchen, werden die Ergebnisse von McAfee geprüft. Ist eine Seite potentiell gefährlich, wird sie über einen roten Warnhinweis markiert.

Dabei wird auf unterschiedliche Gefahren hingewiesen, wie bspw. unsichere Downloads (Gefahr durch Viren, Adware) oder auch ungebetene Emails (bei Angabe der Emailadresse droht Spam).  Wer das Ergebnis einmal Testen möchte, kann nach free screensavers suchen. [via TechCrunch]

Thema: Aktuelles, Security, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Personensuchmaschinen

Sunday, 27. April 2008 9:21

Mittlerweile setzen sich auf Personen spezialisierte Suchmaschinen durch, die es ermöglichen sollen nach der Eingabe des Namens alle personenbezogenen Daten, die über diese Person online zu finden sind, anzuzeigen.

Hier werden die 5 bekanntesten Vertreter einem Vergleich unterzogen. Dazu vergleiche ich jeweils die Suche 3 unterschiedlicher Personen:

eine Person mit geringem Bekanntheitsgrad (Privatperson) eine Person mit mittlerem Bekanntheitsgrad (regional bekannt) eine Person mit internationalem Bekanntheitsgrad

yasni ist eine deutschsprachige Suchmaschine, die es auch ermöglicht ein eigenes Profil anzulegen. Mit angelegtem Profil lässt sich auch der Nachrichten Ticker nutzen, eine Art Chat, der auf der Hauptseite von yasni erscheint.

Suchergebnisse:

geringer Bekanntheitsgrad: 9 Ergebnisse - alle relevant, alle unterschiedlich mittlerer Bekanntheitsgrad: > 50 Hits - alle relevant, hauptsächlich Google Hits hoher Bekanntheitsgrad: > 500 - hohe Relevanz, viele Unterschiedliche Dienste

spock ist eine englischsprachige Personensuchmaschine, die unter anderem auch eine Expertensuche ermöglicht, die sich nach vielen Kriterien einschränken lässt, wie Geschlecht, Ort, Alter, etc.

Suchergebnisse:

geringer Bekanntheitsgrad: keine Ergebnisse - es werden diverse Live Search Ergebnisse angezeigt, teilweise mit Personenbezug mittlerer Bekanntheitsgrad: keine Ergebnisse - diverse Live Search Ergebnisse mit Personenbezug hoher Bekanntheitsgrad: sehr genaues Ergebnis, strukturierte Ergebnisdaten (News, Webseiten, Tags, Personen mit Bezug zur Person, Zitate, …)


pipl ist eine weitere englischsprachige Personensuchmaschine. pipl ermöglicht die Suche eingeteilt nach Vorname, Nachname, Stadt und Land. Pipl rühmt sich damit, auch das Deep Web zu durchsuchen und führt Partner wie ICQ, Amazon, Flickr, friendster und myspace an.

Suchergebnisse:

geringer Bekanntheitsgrad: 6 Ergebnisse, alle Teile einer Google Suchanfrage, alle personenbezogen mittlerer Bekanntheitsgrad: wenige Ergebnisse, bestehend aus Quick Facts unbekannter Herkunft, scholar.google.com Ergebnissen und Ergebnissen einer Google Suche hoher Bekanntheitsgrad: genaues Ergebnis, unterteilt in diverse Kategorien wie News, Webseiten, Publikationen, etc.

ZoomInfo ist eine Suchmaschine, die Suchen nach Unternehmen, Personen oder Jobs anbietet.

Suchergebnisse:

geringer Bekanntheitsgrad: 7 Ergebnisse, fast ausschließlich basierend auf einer Webseite mittlerer Bekanntheitsgrad: kein Ergebnis hoher Bekanntheitsgrad: 595 Ergebnisse, schwach angeordnet.

123people ist eine Personensuchmaschine, die sich noch im Beta Stadium befindet. Suchen lassen sich eingrenzen auf die Gebiete Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien und die Welt. Die Ergebnisse beinhalten falls gefunden: Bilder, Videos, Telefonnummern, Emailadressen, Weblinks und eine Tag-Cloud.

Suchergebnisse

geringer Bekanntheitsgrad: 21 Ergebnisse, jedoch nur ca. 3-4 mit Personenbezug mittlerer Bekanntheitsgrad: 21 Ergebnisse, alle personenbezogen hoher Bekanntheitsgrad: sehr genaues strukturiertes Ergebnis, inkl. Biografie, Bilder, Bewertungen, Emailadressen, Tel.Nr., Videos, u.v.m.

Es fällt auf, dass die Ergebnisse der verschiedenen Seiten sich sehr stark unterscheiden, je nach Bekanntheitsgrad der Person.
Bei geringer Bekanntheit yasni im deutschsprachigen Bereich zu empfehlen. Alle anderen Suchmaschinen sind sogar einer einfachen Google Suche unterlegen.
Auch bei mittlerer Bekanntheit im deutschsprachigem Raum ist yasni führend, 123people ist hier an zweiter Stelle.
Bei hoher Bekanntheit schlagen sich fast alle Suchmaschinen sehr gut. Die besten und vor allem strukturiertesten Ergebnisse lieferten dabei spock, pipl und 123people.

Im Allgemeinen bleibt festzuhalten, dass die Personensuchmaschinen noch mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Sehr problematisch sind vielfach vorkommende Namen, geringe oder regionale Bekanntheit, sowie der Einbezug externer Dienste. Insbesondere der Einbezug von Diensten ist schwierig, da jede der Suchmaschinen nur einen kleine Teil an Diensten mit in die Suche einbezieht, welcher darüberhinaus oftmals nur einen lokalen Fokus hat.

Besonders hervorzuheben bleibt yasni aufgrund der guten Ergebnisse im deutschsprachigen Raum. Bei hoher Bekanntheit der gesuchten Personen bleibt fraglich welchen Vorteil die oben genannten Suchmaschinen gegenüber einer Suche in Wikipedia mit anschließender Websuche haben soll.

Thema: Security, Web | Kommentare (1) | Autor: Cagliostro

Neues RapidShare Captcha

Friday, 25. April 2008 9:36

RapidShare hat ein neues Captcha System eingeführt. Mit dem Captcha System müssen sich nicht zahlende Benutzer von RapidShare als menschlich authentifizieren. Im Gegensatz zum vorherigen System müssen aktuell nicht mehr alle dargestellten Zeichen eingegeben werden, sondern nur noch diejenigen, hinter denen sich ein Katzen-Symbol verbirgt. Hinter allen anderen liegt ein entsprechend ähnliches Bild eines kleinen Hundes.

Rapidshare Captcha

So weit, so problematisch. Alles ist einfarbig gehalten, und somit leidet die Erkennbarkeit der Tiere teilweise stark. Besonders störend ist, dass nach jedem fehlgeschlagenem Versuch der Benutzer wieder die Wartezeit ertragen muss. Hier wäre ein System mit 3 möglichen Versuchen - ohne neue Wartezeit - wesentlich sinnvoller. [via geeks are sexy]

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Private Nachrichten auf Twitter

Wednesday, 23. April 2008 20:13

TechCrunch berichtet von einer Twitter Nutzerin, deren private Nachrichten (zugänglich nur dem Empfänger / Sender der Nachrichten) auf ihrer öffentlichen Twitter-Seite erschienen waren.

Um das Problem zu lösen versuchte sie zunächst die betreffenden Nachrichten zu löschen, gab allerdings aufgrund des Umfangs auf und löschte letztendlich ihren gesamten Account.

Man geht davon aus, dass das Problem durch GroupTweet entstand. Der Service soll es ermöglichen Nachrichten auf einfache Weise an Gruppen von Twitter Nutzern zu schicken. Dafür müssen die Twitter-Zugangsdaten angegeben werden. Allerdings ist es zwingend (!) erforderlich, dafür einen neuen Twitter Account anzulegen, da ansonsten wie zuvor beschrieben die privaten Nachrichten veröffentlicht werden.

GroupTweet selbst bestätigt dies momentan und deaktiviert alle vorhandenen Accounts, um die Nutzer auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

Der Fehler liegt also definitiv nicht bei Twitter, sondern bei GroupTweet, bzw. in der falschen Nutzung von GroupTweet.

Thema: Security, Web | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Das abgerissene Kabel

Saturday, 19. April 2008 11:34

Ein außergewöhnlicher USB-”Stick” in Form eines abgerissenen USB Kabels lässt sich von Hand herstellen.

USB

Eine genaue Anleitung zur Fertigung eines solchen Einzelstücks findet sich hier.

Diese Form des USB-Sticks eignet sich nicht nur als Eyecatcher, sondern ist auch als unauffälliger Datenspeicher geeignet. Wer vermutet hinter einem vermeintlich defekten Datenkabel schon einen Speicherstick? [via Gizmodo DE]

Thema: Fun, Security, Tech | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

Psystar vs. Apple

Thursday, 17. April 2008 11:11

Der Hersteller Psystar will anscheinend den Kampf mit Apple eingehen und vor Gericht ziehen.

Nach Ansicht der Psystar Sprecher mißbrauche Apple ein Monopol, indem verboten werden soll Leopard auf anderer Hardware zu nutzen. Ein Sprecher fragte: “What if Microsoft said you could only install Windows on Dell computers?”

Unklar ist darüberhinaus, wie weit Psystar Kopierschutzmaßnahmen umgeht, um eine Installation von Leopard zu ermöglichen.

Der weitere Verlauf dieses Problems ist sicherlich spannend, und wir von den Gerichten geklärt werden müssen. Für Endkunden ist zu hoffen, dass dies schnell geschieht. Sollte Psystar das Recht bekommen Computer mit installiertem OS-X Leopard zu vertreiben, dürfte das eine Welle von Mac “Clones” nach sich ziehen. [via gizmodo DE und cult of mac]

Thema: Aktuelles, Security, Tech | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro

48 Stunden DVD: DVD-Disposal

Wednesday, 16. April 2008 20:21

Ein neues DVD Format ist DVD-Disposal. Die DVDs dieses Formats haben im Gegensatz zu herkömmlichen DVDs eine begrenzte Lebensdauer. 48 Stunden nach dem ersten Anspielen in einem DVD Player.

Nach diesen 48 Stunden wird automatisch das Steuerungsmenü der DVD gelöscht, so dass sie von DVD Playern nicht mehr erkannt wird. Durch die beschränkte Nutzungsdauer soll ein geringer Preis ermöglicht werden (3,99).

Fazit:

Eine gute Alternative für die Nutzung von Videotheken. Auch für Spontankäufe sehr gut geeignet, bei neu erschienenen DVDs sind diese aufgrund der hohen Preise ja eher selten geworden.

Den größten Vorteil sehe ich in der Alternative zu illegalen Downloads und ähnlichem. Bekommt man als Kunde die Möglichkeit Filme zu einem so günstigen Preis zu schauen, dürfte die Motivation einen Film herunterzuladen, zu brennen und in zweifelhafter Qualität zu schauen sehr gering sein. [via tom's hardware]

Thema: Security, Tech | Kommentare (0) | Autor: Cagliostro


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