Unbekümmert, aber nicht gleichgültig
Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius Bau über den Künstler Man Ray hat den Titel:
Unbekümmert, aber nicht gleichgültig. Was für ein tolles Motto. Das könnte ich mir glatt als Lebensmotto nehmen. So möchte ich leben:
unbekümmert, aber nicht gleichgültig.
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Iranische Fotografie
Unter
fanoosphoto findet man Bilder, die einen ganz anderen Blick auf den Iran geben.
Labels: Kreativität, Kultur, Kunst
Kollektion von Ks
Ich mag Ks. Sicher, weil mein Name mit K beginnt und ohne den knalligen Laut am Anfang doch sehr flach daherkäme. Erstin klingt erst mal nach nichts. Ich mag auch die drei klassischen Ks, um die sich das Leben von Frauen angeblich vor allem dreht:
Kinder, Küche, Kirche. Wobei ich gestern eher die übliche Single-Großstadt-Mischung der vier Ks genossen haben:
Kino, Klamotten, Kulinarisches, Kommunikation und Kunst.
Kulinarisches 1: Bei Starbucks einen Caramel Macciato getrunken und nebenbei Weihnachtskarten an Kunden geschrieben.
Kino: Mein bester Freund.
Die Geschäftspartnerin eines Kunsthändlers wettet mit ihm, dass es ihm nicht gelingt, innerhalb von 10 Tagen einen Menschen aufzutreiben, den er zu Recht als besten Freund bezeichnen könnte. Er wettet (teuer) dagegen....und so macht sich der soziale Analphabet Francois verzweifelt auf die Suche nach einem Freund. Ein schöner, humorvoller, bewegender Film, der aber nie in Kitsch abgleitet. Kurz: Mein Kino-Tipp für die Tage.
Klamotten: Als ob ich diese Woche nicht schon genug eingekauft hätte. Eine liebe Freundin hat mir zu Weihnachten die Hose zu einem superschönen, femininen (so was gibt es selten) Hosenanzug geschenkt, ich mir selbst das Jackett gekauft. Und ich mir noch nen Hut und nen Pulli. So viele Klamotten kommen bei mir sonst in mehreren Monaten nicht in die Tüte. Also hielt ich meinen Geldbeutel zu, begleitete aber meine Freundin auf der Suche nach einer Festtagsbluse. Unser selbstauferlegtes Shoppinglimit "wir gehen in drei Läden, dann reicht´s!" wurde mit Erfolg gekrönt: Im dritten Laden fanden wir DIE Bluse. Sie schlug zu. Punkt, fertig aus.
Kulinarisches: Dass in unserer Lieblingscocktailbar auch noch unser Lieblingsplatz am Fenster frei war als wir kamen, war natürlich besonders schön. Ich mag alkoholische Cocktails, weiß aber aus Erfahrung, dass sie ihre Wirkung auf mich nicht verfehlen und trinke sie deshalb nur, wenn ich es nicht weit nach Hause habe. Aber auch Cocktails "ohne" sind lecker.
Kommunikation: Eine Freundin zu haben, mit der man sich ebenso gut über innere Prozesse unterhalten kann wie über Erfolge und Mißterfolge am Aktionemarkt, Inhalte von Artikeln, die ich gerade schreibe, ist einfach ein Geschenk.
Kunst:Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen kurzen Bummel über den Weihnachtsmarkt, wo mir ein Seidentuchhändler und eine Verkäuferin afrikanischer Handwerkskunst unabhängig voneinander erzählten, dass es herausfordernd für sie sei, traditionelle Kunst in ihrer Eigenständigkeit wert zu schätzen und gleichzeitig darauf zu achten, dass diese Kunst auch in Europa ihre Käufer findet, was häufig an unterschiedlichen Vorstellungen, welche Farben zusammen passen, scheitert. In manchen Regionen Asiens ist z. B. bei Stoffen die Farbkombination von rot, orange, gelb und himmelblau beliebt, die hierzulande nur wenige begeistern kann. Sie erzählten von dem Balanceakt, mit einheimischen Künstlern zu kommunizieren, sie um Rücksichtnahme auf europäischen Geschmack zu bitten und ihnen gleichzeitig ihre künstlerische Eigenständigkeit zu lassen. Ich finde das spannend und kaufe für Freunde noch eine Steinschale mit eingelegten Herzen als Hochzeitsgeschenk. Ich finde, das passt.
6 km später begrüsst mich zu Hause
Klaus, besser unter dem Namen Nikolaus bekannt. Aus Zartbitterschokolade steht er wartend vor der Tür. Ich vermute, dass Nachbarn ihn da hingestellt haben. Wie schön.
Kommunikation: Noch ein bisschen Kommunikation (klar will ich schnell noch sehen, wer mir geschrieben hat, dann folgt das letzte K des Tages:
Knock-out.
Labels: Berlin, Erlebnisse, Kultur, Kunst
A divine invitation
A divine invitation
You have been invited to meet
The friend.
No one can resist a Divine invitation.
That narrows down all our choices
To just two:
We can come to God
Dressed for dancing,
Or
Be carried on a stretcher
to God´s Ward.
[Aus: I heard God Laughing, Renderings of Hafiz (persischer Poet), by Daniel Ladinsky.]
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