Männer
Bei einer Ausstellung entdeckte ich eine Reihe von Plakaten mit Sprüchen über Männer.
Meine Favoriten:
- Männer brauchen nur 5 Sekunden um Jemanden 5 Minuten zuzuhören.
- Männer schwindeln nicht. Die Wahrheit lügt.
- Männer können sogar Drehtüren zuknallen.
- Männer drücken bei Liegestützen nicht ihren Körper nach oben, sondern die Erde nach unten.
- Männer sind Mathematiker und können trotzdem immer 110% geben.
Labels: Männer und Frauen, Zitate
Aktuelle Post
"Aktuelles gleich erledigen" gilt auch für Post. Gerade bei Post neigt man dazu, sie erst mal hinzulegen, dann bilden sich Stapel, irgendwann vergisst man wichtige Dinge. Am besten gleich handeln:
- Wegschmeißen, was überflüssig ist (oder abbestellen, das spart künftig Zeit und schont die Umwelt).
- Ablegen, was abzulegen ist
- Beantworten, was zu beantworten ist (dauert meist weniger als fünf Minuten und was weg ist ist weg)
- Planen, was zu Projekten gehört und nicht gleich erledigt werden kann.
Das erfordert einiges an Disziplin, weil so Kram einfach lästig ist, aber entlastet ungemein.
Labels: Arbeit, Besser Leben, Organisation, Verlag
Arbeitsorganisation
Im letzten Monat habe ich auch weiter daran gearbeitet, meine Arbeitsorganisation zu verbessern.
Meine derzeitigen Top 10 Tipps zum Verschlanken von Arbeitsprozessen
1. Infomüll reduzieren
Radikal alle Newsletter und sonstige Infos abbestellen, die für meine Arbeit und mein Leben nicht von großer Relevanz sind.
2. Entschlacken und aufräumen
Nicht mehr benötigtes Lese- und Arbeitsmaterial radikal entsorgen. Selten benötigtes Material auf den Dachboden verbannen. Auf keinen Fall Stapel auf Boden oder Schreibtisch zulassen. Jeder Stapel signalisiert "Hier wurden Entscheidungen nicht getroffen oder umgesetzt!" Das macht Stress.
3. Priorität festsetzen
Die wichtigste (und meist schwierigste) Aufgabe des Tages bestimmen (am Besten am Abend vorher) und diese am Morgen, wenn ich noch frisch bin als erstes angehen.
4. Mails nur 2 x pro Tag lesen
Am besten Mittags und vor Feierabend. Besonders herausfordernd für mich, weil ich mich manchmal (zu) gerne ablenken lasse ? aber erhöht die Effektivität ungemein.
5. Aktuelles gleich erledigen
Die Mails und sonstigen Anfragen eines Tages gleich beantworten oder in entsprechende Projektordner verschieben. Auf keinen Fall im Posteingang liegen zu lassen. Das zwingt dazu, (unangenehme) Entscheidungen gleich zu treffen und reduziert den ?ich sollte noch? Druck und verhindert Unübersichtlichkeit.
6. Filter definieren
Für Junk, Rundmails, Bestellungen, Wareneingang und anderes, das nicht meine sofortige Aufmerksamkeit braucht, habe ich Filter , die die Mails automatisch in die entsprechenden Ordner verschieben. Im Posteingang sind so (fast) nur Mails, die meine Zuwendung erfordern.
7. Arbeiten bündeln
Arbeiten zu bündeln spart Zeit und mentale Energie, die sonst durchs Umschalten verloren geht. Meine Favoriten: Rundmails nur 1 x am Tag ansehen, Junk nur 1 x täglich löschen, mehrere Telefonate hintereinander führen, Mails am Block beantworten, Buchführung nur alle 14 Tage machen usw. Lediglich bei Ablage lohnt es sich meiner Ansicht nach, das gleich zu machen, wenn man das Papier noch in der Hand hat und weiß, worum es geht.
8. Klarsichthüllen mit Unterlagen beschriften
Eigentlich ich ja, was in den einzelnen Hüllen ist, wenn ich zwei oder drei Blätter angesehen habe. Wirklich viel Zeit spare ich, wenn ich einen Zettel mit einem dickem Eding beschriftete, auf den ich das Thema der Mappe schreibe z. B. Impulsheft Wohlfühlen.
9. Delegieren
Mich immer wieder fragen, ob jemand anderes diese Aufgabe nicht übernehmen könnte. Das kostet (meist) Geld, sorgt aber dafür, dass ich mich mit den Dingen beschäftigen kann, die mir emotional oder finanziell mehr Gewinn bringen und mich meinen Zielen näher bringen. Wichtig beim Delegieren: Nur Dinge delegieren, die wirklich notwendig sind (wenn nicht notwendig, muss sie keiner machen) und viel Zeit rauben würden. Klare detaillierte Anweisungen geben. Zeitrahmen definieren (bis wann brauche ich es, so viel Arbeitszeit darf es in Anspruch nehmen).
10. Pausen machen
Pausen sind keine Zeitverschwendung, sondern tun richtig gut und spenden mir neue Energie.
Am meisten Zeitersparnis hat mir bisher die Reduktion des Info-Mülls und die neuen Filter gebracht. Am meisten Kraft und innere Zufriedenheit die Konzentration auf die wichtigste Aufgabe gleich zu Tagesbeginn und - wenn ich es schaffe - die Reduktion der Mailzeiten auf 2 x pro Tag.
Wunderschön ist auch das Gefühl, ein sehr schön geordnetes Büro zu haben. An die "Innereien" (Dateistrukturen meines Computers, Innenleben von Ordnern und Hängeregistern) mache ich mich im nächsten Monat.
Labels: Organisation, Verlag
Gut geschafft - Büro in Ordnung
Vor etwa einem Monat habe ich mir vorgenommen, meine Arbeitsprozesse und mein Büro zu verschlanken. Im Büro bedeutete das vor allem, Lesestapel zu reduzieren, Krimskrams wegzuräumen und insgesamt noch stärker als bisher eine angenehme Arbeitsathmosphäre zu schaffen. Das habe ich jetzt, bis auf eine kleine Ablage, die ich Morgen angehen werde, geschafft. Es sieht richtig gut aus. Vielleicht gönne ich mir zur Belohnung einen neuen Sessel, da die alte Sitzgelegenheit tatsächlich alt ist. Aber das war es dann schon - alles andere ist perfekt. Ein richtig gutes Gefühl und optisch ein Genuss.
Einige gute praktische Anregungen habe ich aus dem Buch "Für immer aufgeräumt" entnommen, das vom Konzept her eher auf gemeinsam genutzte Büros ausgerichtet ist, aber auch für Einzelarbeiter sehr viele gute Anregungen enthält.
[ http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=downtoearth-21
Labels: Organisation
Swing Quadro
Heute habe ich
Swing-Quadro fertig geschrieben - ein Monatsbegleiter mit inspirierenden alten und neuen Ideen aus Swing. Gutes Gefühl, dass ich damit das wichtigste Ziel, was ich mir für diesen Monat vorgenommen habe, erreicht habe. [Wenn Du Lust hast, Swing-Quadro schon in Manuskriptform zu lesen und mir in den nächsten beiden Wochen Feedback zu geben, kannst du mir gerne ne mail schrieben.
Jetzt kann ich entspannt und gelassen Urlaub machen kann: erst die Hochzeit von Freunden feiern, dann einige Tage mit meiner Mutter und meinen Geschwistern wegfahren (mein Vater muss zu Hause bleiben und Blumen gießen), dann für ein paar Tage nach Schweden zu einer alten Freundin, die ich seit 22 Jahren kenne.
Im August habe ich noch einige Buchprojekte vor mir, die ich selbst schreibe:
- Impulsheft Kommunikation
- Mein Quadro.
Bei einigen anderen lektoriere ich nur
- Neuauflage von Online with God
- Wohlfühlen
- Quadro-Sanfte Kraft
Sehr intensiv, aber das hab ich mir bewusst so ausgesucht, weil ich zur Frankfurter Buchmesse eine Reihe von neuen Titeln vorstellen möchte. Und weil Schreiben einfach schön ist und Spass macht.
Labels: Bücher, Urlaub, Verlag
Smarte Taxis
COOL - in Berlin gibt es jetzt
Smart Cabrios als Taxis - weil 80% der Taxifahrten ohnehin nur von einer Person unternommen werden. Günstig, umweltfreundlich und stylish, was will man mehr. Nur Radfahren ist besser!
Labels: Berlin, Klimaschutz, Tipps
Glück
Ein Jahr alt, aber spannend - ein Artikel aus der ZEIT über das
Glück.: Wachstum ist nicht gleich Wohlbefinden. Die Wirtschaft sollte die Menschen zufrieden machen, sagen Forscher ? und streiten darüber, wie sich das Glück vermehren lässt.
Hier weiterlesen...
Labels: Besser Leben
Gähnende Leere
Ich hab´ es geschafft: Ich habe radikal Newsletter abbestellt, automatische Filter für eingehende Post ebenso definiert wie ein paar neue Arbeitsregeln für mich z. B. die Mails des jeweiligen Tages gleich beantworten (entscheiden ist gefragt) oder Projekten zuordnen, nicht im Eingangsordner liegen lassen: Der Erfolg ist spürbar: Ich bekomme nur noch etwa halb so viel Mails wie früher (sicher auch wegen der Urlaubszeit) und manche verschwinden automatisch gleich in die entsprechenden Ordner, ohne dass ich sie dahin verschieben muss.
Das Problem ist: Ich vermisse es! Wenn ich jetzt an einem Projekt arbeite, "muss" ich dranbleiben (oder richtige Pausen machen), weil nichts mich einfach so ablenkt. Ich merke, dass 8 Stunden konzentrierte Projektarbeit zu machen wirklich gelernt sein will und dass es weitaus leichter und angenehmer ist, sich dauernd unterbrechen zu lassen.
Jesus verwendet in einem etwas anderen Zusammenhang das Bild von einem vertriebenen Hausbesetzer, der, wenn man das Haus nicht mit neuem füllt, wiederkommt.
So ähnlich fühlt sich das jetzt an. Ich habe viele Hausbesetzer und Störenfriede vertrieben, das fühlt sich gut an, aber habe es noch nicht ganz so gut gelernt, das Haus meiner Zeit selbst, eigenverantwortlich gut zu füllen. Das fühlt sich noch nicht so gut an. Aber wer sagt, dass Übergänge einfach sind.
Gut ist hingegen das Wissen, dass ich an Kraft gewinne, wenn ich nicht rückfällig werde, sondern weiter im konzentrierten Arbeiten wachse. Das ist cool.
Es ist ein bisschen so, wie wenn man von Süssigkeiten auf Bioobst umsteigt. Man vermisst den "schnellen Kick", aber langfristig gewinnt man viel Kraft.
Labels: Arbeit, Besser Leben, Verlag
Spirituelles Putzen
Mönche und Nonnen müssen ihre Klöster in der Regel selber putzen ? weil die einfachen Arbeiten eine besondere spirituelle Dimension haben. Das ist bei den Buddhisten ebenso wie in christlichen Orden. Besonders weit entwickelt wurde diese Kultur durch den Heiligen Benedikt. Er schreibt in seiner Regel: ?Betrachte alle Geräte und allen Besitz des Klosters als heiliges Altargerät.? Eine Aufspaltung in Weltliches und Heiliges ist ihm fremd. [Aus dem Simplify Newsletter]
Den Moment genießen, ganz im Moment sein ist eine Lebenskunst, die ich immer mehr lerne und genieße.
Labels: Besser Leben
Spring - Hinein ins volle Leben

Gestern Abend kam ich nach einem vollen, sehr intensiven, arbeits- und begegnungsreichen Tag zurück nach Hause. Unter anderem habe ich zwei Menschen mein
tolles Liegefahrrad ausprobieren lassen. Ein Freund gab relativ schnell auf - die Einstellungen passten nicht zu seiner Beinlänge, das erschwerte es, eine Freundin fuhr mit zunehmender Begeisterung mehrere Kilometer. Nach dem intensiven Tag war ich so richtig müde.
Zu Hause angekommen, hörte ich noch den Anrufbeantworter ab:
"Ich lese im Urlaub Ihr Buch
SPRING. Es blubbert in mir über, es tut mir soo gut, dieses Buch zu lesen. Das musste ich jetzt einfach sagen. Ich finde auch Ihre Definition von Sünde [Anmerkung: Alles, was uns am Leben hindert] so hilfreich. Wenn ich diese Definition von Sünde früher verstanden hätte, hätte ich mich wohl schon eher bekehrt!"
Mit einem Lächeln im Gesicht bin ich schlafen gegangen!
Labels: Verlag
In die Zukunft investieren
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste ist jetzt. Afrikanisches Sprichwort
Labels: Zitate
Plattgeschrieben

Puh. Gerade habe ich drei Stunden lang an verschiedene Menschen und Organisationen geschrieben, die mit Schülern und Schulen zu tun haben und sie über das neue Impulsheft
"Für Schulen beten" informiert. Ich hoffe, dass die Mail nicht irgendwie im Papierkorb landet, sondern Leute die Chance sehen, die in dem Heft steckt: ganz spezifische und praktische Gebetsinformation, die dazu beitragen kann, dass Gebet für Schulen konkret wird und ichtig Spass macht.
Ich träume davon, dass das Schuljahr 2008/09 ein Jahr wird, an dem an vielen Schulen positive Veränderungen eintreten:
- mehr Verständnis und Miteinander
- wachsende Begeisterung am Lernen
- zunehmende seelische und körperliche Gesundheit von Schülern und Lehrern
- mehr Raum, das Evangelium an den Schulen zu leben und zu verkündigen.
Ich träume davon, dass Gemeinden
- Schüler und Lehrer betend begleiten
- zu Schuljahresbeginn Schüler und Lehrer für das Jahr an der Schule segnen
- Gemeinden ältere und jüngere Christen ermutigen, Paten für einen Schüler oder Lehrer zu werden und regelmäßig für ihn zu beten...und zu fragen, wie es geht.
Und hoffe, dass ich mit dem Heft etwas dazu beitragen kann, dass dieser Traum Realität wird.
Labels: Gebet, Verlag
Unbekümmert, aber nicht gleichgültig
Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius Bau über den Künstler Man Ray hat den Titel:
Unbekümmert, aber nicht gleichgültig. Was für ein tolles Motto. Das könnte ich mir glatt als Lebensmotto nehmen. So möchte ich leben:
unbekümmert, aber nicht gleichgültig.
Labels: Berlin, Besser Leben, Kultur, Kunst
Text von Theresa von Avila
St. Theresas Gebet, das mir heute in die Mailbox flatterte...mich spricht besonders der Aspekt der Geschenke an und des Vertrauens in Gottes Führung...
Möge heute überall Frieden sein.
Mögest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist, wo Du vorgesehen bist
zu sein.
Mögest Du Dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den
Glauben geboren werden.
Mögest Du jener Geschenke bedenken, die Du erhalten hast und die Liebe
weiterleiten, die Dir gegeben wurde.
Mögest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein Kind Gottes bist.
Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen
und dort ihren Platz finden und erlaube Deiner Seele die Freiheit zu
singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben.
Labels: Besser Leben, Glaube
Eine Nummer größer
Vor ein paar Monaten wurde ich von einem anderen Verlag gefragt, ob in einem Kalender von Bianka Bleier ein Zitat von mir verwendet werden dürfte...Ja, klar. Heute bekam ich das Belegexemplar. Ein riesiger Kalender ca. 40 x 60 cm ...und im Februar mein Zitat aus SWING - ganz dick. Das müssen jetzt alle lesen, die den Kalender kaufen. Einen ganzen Monat lang.
Netterweise im April - meinem Geburtstagsmonat. Toller Nebeneffekt...der Kalender ist wirklich schön, aber zu groß für meine Wohnung....aber schönes Weihnachtsgeschenk für meine Mutter...
Ups. Wenn man Überraschungen vermeiden will, sollte man vorher überlegen, zu was man "ja" sagt...
Labels: Erlebnisse, Skuril, Verlag
Schönes Gefühl
Das Ziel am Ende des Tages nichts mehr im Posteingang oder auf dem Schreibtisch zu haben, was an dem Tag reinkam, ist richtig gut - wenn man es erreicht. Wie heute. Ich hab´einen leeren Posteingangsordner...(einige Mails sind in die entsprechenden Projektorder verschoben). Was für ein schönes Gefühl!
Außerdem sind keine Rundbriefe mehr aus dieser Woche im Rundbriefordner...ich habe mir vorgenommen, mir Freitag anzusehen, was da noch an ungelesenen Rundbriefen drin ist und die entweder zu lesen oder zu löschen. Was ich in einer Woche nicht gelesen habe, werde ich wahrscheinlich in der nächsten, wo noch viel aktuelles dazu kommt, auch nicht lesen. (Einige alte "Rundbrief-Leichen" liegen dort noch herum, die ich erst im Lauf der Zeit Schritt für Schritt sichten werde).
Mit diesem guten Gefühl werde ich jetzt ins wohlverdiente Wochenende gehen!
Labels: Arbeit, Besser Leben
Sinnvoller Urlaub
Das habe ich gerade in meinem anderen Blog
Kreativer Klimaschutz geschrieben.
Man kann im Urlaub faul am Strand liegen und sich von einer Seite auf die andere drehen. Das ist definitiv manchmal eine reizvolle Variante, die Urlaubszeit zu verbringen. Wer jedoch etwas ganz einzigartiges erleben und nebenbei auch etwas zum Erhalt der Welt tun möchte, dem bieten einige Umweltorganisationen die Möglichkeit zum spannenden Aktivurlaub.
Tiere beobachten und registrieren und so zum Artenschutz beitragen
- Wale erforschen, Schneeleoparden schützen oder Korallenriffe retten:
www.biosphere-expeditions.org
- Robben beobachten:
www.exploreandhelp.de
- Koalas erforschen:
www.earthwatch.org/Europe
Wälder pflegen
Bergwälder aufforsten und plegen helfen:
www.bergwaldprojekt.de
Menschen unterstützen
Menschen in Guatemala helfen, energiesparende Kochstellen zu bauen: www.explore.co.uk
Soziale Projekte, Aktionen gegen Menschenhandel und für Umwelt- und Klimaschutz:
www.speak.org.uk/
Darüber hinaus gibt es viele Hilfsorganisationen wie
Ärzte ohne Grenzen und viele andere, die die Möglichkeit bieten, Praktika in Flüchtlingslagern, Waisenheimen usw. zu machen - nicht direkt Klimaschutz, aber Menschenhilfe. Sie alle zu erwähnen, würde jedoch den Rahmen dieses Blogs sprengen.
Labels: Besser Leben, Soziales
Zahlen
Zahl der Albanerinnen, die in den vergangenen zehn Jahren nach Westeuropa oder in andere Balkanstaaten verschleppt wurden: 100.000
Menge der Tränen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens einen kann in Litern: 70
[Quelle: Brand eins]
Labels: Soziales
Nix liegen geblieben
Ich will mir angewöhnen, Post, die kommt (egal ob elektronische oder "echte") gleich zu beantworten oder in die entsprechenden Prozessordner einzusortieren, damit gar nicht erst Stapel entstehen. Heute habe ich das erstmals geschafft. Es ist nichts liegen geblieben. Ein richtig gutes Gefühl!
Labels: Arbeit
Brand new bag
In den letzten Wochen habe ich "Brand new bag" gelesen - ein wunderschön entspannendes Buch darüber, wie man als Christ in der Welt leben kann.[Erhältlich bei
Watershedarts in der Sektion "Projects"] Der Autor Garold Andersen ist unter anderm Schauspieler und beschreibt seine spannenden Erfahrungen damit als Christ Teil einer "weltlichen" Theatergruppe zu sein und täglich mit Menschen zu tun zu haben, die seinen Glauben und seine Werte nicht teilen, sich jedoch tief nach Liebe, Angenommensein und Akzeptanz sehnen. Ein wunderschönes Buch für alle, die (noch) mit Berührungsängsten mit "der Welt" zu kämpfen haben. Wer nicht gleich ein ganzes Buch lesen will - wöchentliche Texte von Garold gibt es im
Café Sophia.
Labels: Bücher, Glaube
Mittagspause
Heute Mittag ging ich in der Mittagspause bei einer Bekannten vorbei, um ihr Unterlagen für ein Seminar zu bringen. Ihr Sohn, der nach dem Studium gerade eine Pause vor dem nächsten beruflichen Schritt hat, öffnete mir die Tür. Wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir, dass er, obwohl es so viel Zeit hat, die Tage mit dem Gefühl beendet, nichts wirklich geschafft zu haben. Also gab ich ihm ein paar Tipps: Pro Tag eine große Sache angehen, die eher unangenehm ist, aber erledigt werden muss. Dem nicht ausweichen, sondern es gleich als erstes machen. Sich über den Erfolg freuen und dann mit der Energie, die dadurch freigesetzt wird, noch ein paar andere, kleine Dinge anpacken. Das Gespräch war richtig cool, er bedankte sich "Das war genau das, was ich jetzt gebraucht habe!" Natürlich hat das meinen Mittagspausen-Zeitplan durcheinander gebracht, aber ich bin fröhlich weitergezogen. Es hat nicht in meinen Plan gepasst, aber in mein Leben!
Labels: Besser Leben, Freunde
Noch mehr kleine Schritte
Gerade lese ich zum zweiten Mal das Buch "Die vier Stunden Woche" von Tim Ferris - ein klasse Buch für alle, die ihre Zeit nicht mit unnötigem vertrödeln, sondern echt leben wollen.
Motiviert dadurch mache ich mich mit noch mehr Schwung als sonst ans Eliminieren. Das betrifft vor allem den Info-Ballast, der mich per Mail erreicht und meine Arbeit. Ich stelle mir häufiger als sonst die Frage: Mach ich gerade etwas, was mich meinen Zielen näher bringt, oder bin ich nur beschäftigt?
Aber es motiviert mich auch, alten, gespeicherten Ballast anzugehen: Dateien im Computer, Material, das ich aufgehoben habe, Kleidung, die ich nicht mehr trage, Bücher, die ich wohl kein zweites Mal mehr lesen werde. Da bin ich mit neuem Schwung am Entschlacken und Ausmisten: brauche ich das wirklich? Wofür? Wenn nein: Weg damit.
Um mich nicht zu überfordern (jede Entscheidung kostet mentale Kraft und die hat man nur begrenzt, auch wenn man Entscheidungskraft definitiv trainieren kann - ich mach das seit einem Jahr!), nehme ich mir meist nur drei Dinge auf einmal vor. Ich sehe einen Aktenordner durch und werfe drei Sachen raus, die ich nicht mehr brauche. Das macht Spass und kostet kaum Energie. Wenn man das drei bis vier Mal am Tag macht, kommt man enorm vorwärts, ohne so gestresst zu sein wie bei einer längeren Aufräumaktion. Außerdem hat man mehr Erfolgserlebnisse. Auch das ist etwas wert!
Labels: Arbeit, Besser Leben
Der große Wert der kleinen Schritte
Am Donnerstag hatte ich mein erstes personal Training. Eine Freundin, die eine Ausbildung zur Fitnesstrainerin macht, schenkt mir pro Woche eine Stunde Zeit, um meine Haltung zu korrigieren und mir die richtige Haltung bei Übungen zu zeigen. Das soll meinen Rücken zu dehnen und zu stärken, der durch einen 25 Jahre lang nicht diagnostizierten und damit auch nicht behandelten Bandscheibenvorfall, in Mitleidenschaft gezogen wurde. Sie war super geduldig mit mir, freute sich über die leichtesten Verbesserungen und akzeptierte, was nicht ging: "Daran müssen wir halt arbeiten!" Als wir hinterher bei Salat und Pizza ein wenig über ihre eigenen, persönlichen Entwicklungsschritte sprachen realisierte sie erstaunt: "Komisch. Beim Training ist mir klar, dass Dinge ihre Zeit brauchen, man neues üben muss, aber bei mir selbst, denke ich immer, ich muss etwas sofort können, wenn ich erst mal verstanden habe, dass es richtig ist."
Wir haben uns beide neu vorgenommen, kleine Schritte wertzuschätzen. Und sie natürlich zu gehen!
Labels: Arbeit, Besser Leben, Fitness
Medienfasten
Die Auswirkungen des Medienfastens spüre ich immer noch. Nachdem ich eine Woche auf jede Art von "Info-Kram" verzichtet habe, nehme ich viel bewusster wahr, was ich sonst alles aufnehme (ist bei jeder Art des Fastens so - egal ob Essen, Süssigkeiten oder sonstiges). Ich überlege mir viel schneller: Will ich diese Info, die gerade reinkommt, regelmässig konsumieren oder bestelle ich sie gleich ab. Die Auswirkungen sind in meinem Posteingang bereits spürbar. Außerdem habe ich noch mehr Filter definiert, die hereinkommende Mails automatisch in bestimmte Ordner ablegen, so dass ich mir die gesammelt ansehen kann, wenn ich will.
Labels: Arbeit
Mit Liegerad durch Berlin flitzen

Letzte Woche habe ich mir einen Traum erfüllt: Ich hab´ mir ein Liegerad gekauft. Und nicht nur irgendeins, sondern - logischerweise - gleich ein richtig gutes: Das
Phantom Lightning von Recumbent, das 2007 zum Liegerad des Jahres in den USA gekrönt wurde. Es ist ein Traum.
Es ist herrlich entspannend, anders als bei einem herkömmlichen Fahrrad fährt man nicht mit dem Kopf halb nach unten und einem überstreckten Nacken sondern total entspannt mit Panoramablick - man sieht, obwohl man etwas tiefer sitzt - viel mehr. Bei einer spannenden Stadt wie Berlin ist das Gold wert! Ich liebe es.
Und außerdem macht es seinem Namen alle Ehre -
Lightning heißt Blitz und das Ding ist wirklich blitzschnell. Durch die andere Trittposition und vor allem dadurch, dass man die Lungen nicht abdrückt, sondern frei hat, hat man etwa 20% mehr Kapazität - und die kann man entweder dafür nutzen, bei gleicher Fahrzeit entspannter anzukommen oder schneller zu fahren - überflüssig zu erwähnen, dass ich mich für letzteres entschieden habe - es ist einfach ein Traum!
Labels: Berlin, Besser Leben, Fitness
Gott als Adjektiv
In einem Artikel schrieb
Rich Mullins: "Are we happy to have God be the creator, but scared to think about him as being creative?" [in etwa: Kommen wir ganz gut damit klar, uns Gott als Schöpfer vorzustellen, aber bedroht es uns die Vorstellung innerlich, dass er nach wie vor kreativ handelt?"] Eine faszinierende Frage. Was geschieht in meinem Denken und fühlen, wenn ich Gott nicht distanziert als Nomen denken, sondern aktiv als Verb oder Adjektiv?
Vater - väterlich
Herr - herrschend
Helfer - er hilft
Freund - freundschaftlich
Tröster - er tröstet
Schöpfer - er ist kreativ
Meister - er lehrt die Lehrlinge
Hirte - er hütet
Lehrer - er bringt mir etwas bei
Richter - er beurteilt etwas
Verben und Adjektive sind viel weniger distanziert. Spannend.
Labels: Glaube
In der Sonne sitzen und Geld verdienen
In der Sonne sitzen und dabei Geld verdienen - wer träumt nicht davon. Den Traum habe ich gerade ein bisschen erlebt. Ok, die genaue Kombination war:
- in der Sonne auf dem Balkon sitzen
- mit dem Telefonhörer am Ohr (es wird Zeit für ein Headset!)ein intensives Coachinggespräch zum Thema Beruf / Berufung / Lebensentwicklung führen.
- Dabei Geld verdienen.
Die Mischung ist genial. Und das tolle an guten Coachinggesprächen ist, dass der Kunde arbeiten muss. Er oder sie "muss" nachdenken, vorhandene Lösungsansätze ausbauen, neue Perspektiven entwickeln. Immer dann, wenn Jemand in einem Coachinggespräch zu mir sagt: "Das ist aber eine schwere Frage" (in dem Gespräch gerade eben etwa 4 - 5 x), dann weiß ich: Wenn er / sie die Antwort auf die Frage findet, dann ist ein wichtiger Schritt getan. Denn die Antworten auf die leichten Fragen wissen wir ohnehin - es ist das Nachdenken über die herausfordernden Fragen, die uns weiterbringen.
Labels: Arbeit, Berlin, Besser Leben, Coaching
Ergebnisse des Experimentes Medienfastens
Was ich diese Woche nicht gelesen haben:
56 E-Mail Newsletter
5 gedruckte Newsletter
6 Magazine (ungelesen weggeworfen)
15 x Nachrichten im Internet (sonst ca. 3 x am Tag)
8 x Bankkonten überprüfen (1 x pro Woche nachsehen statt täglich reicht auch)
Geschätzte Zeiteinsparung
56 x 3 Min = 168 Min
5 x 8 Min = 40 Min
6 x 40 Min = 240 Min
15 x 5 Min = 45 Min
8 x 3 Min = 24 Min
= 517 Min = 8, 6 Stunden
= ein ganzer Arbeitstag!!!!!!!!! pro Woche
Heftig!
20 Newsletter habe ich gleich für immer abbestellt.
In vielen anderen Bereichen werde ich ab jetzt viel stärker darauf achten, ob ich die Info brauche, um meine Ziele zu erreichen und im Glauben, Leben und Beruf weiterzukommen. Wenn nicht: Weg damit!
Information, aus der man keine Handlung macht, ist nur Ballast. Es ist so ähnlich wie zu viele Kalorien, die man aufnimmt, aber nicht in Muskeln umbaut - belastet mehr als es nützt.
Labels: Besser Leben
Einander erkennen
Das Zitat habe ich gerade (wieder)in einem alten Kalender entdeckt:
Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näher zu kommen, so wenig wie Sonne und Mond zueinander kommen oder Meer und Land. Unser Ziel ist es, einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung.
Hermann Hesse
Labels: Freunde, Männer und Frauen, Zitate
Totales Geschenk
Seit einigen Jahren coache ich eine junge Frau, die sich durch ne Menge Schwierigkeiten (eigentlich wollte ich Sch,.. schreiben, weil das Wort es besser trifft, was sie durchgemacht hat) gekämpft hat. Sie hat schon vor ner Weile mit einer Ausbildung zur Fitneßtrainerin begonnen und hat mir gestern angeboten, mich zu individuell trainieren....Wow - was für ein Geschenk. Gerade in dieser Phase, wo ich gerade intensiv dabei bin, das, was in meinem Rücken durch die Rückenmarksentzündung durcheinander gekommen war, ganz neu zu stabilisieren.
Labels: Fitness, Freunde
Erstens kommt es anders....
Der Tag lief ganz anders als geplant. Eigentlich wollte ich den Skater-Kurs machen, der fiel aber ins Wasser (bzw. das Wasser fiel auf die Fläche, wo der Kurs stattfinden sollte). Also hab ich einen Mega-Riesen-Haushalts-Renovierungstag gemacht: Schwellen im Wohnzimmer abgeschliffen und lackiert, Naturholzmöbel mit Olivenöl eingerieben, Klingel und Licht fürs Fahrrad besorgt, Zeitschriftenstapel im Büro durchgesehen, Leisten in der Küche angebracht (ok, das hat ein Freund gemacht!)...und geputzt ohne Ende (Holzstaub überall). Jetzt bin ich fertig - so ein Riesenhaushaltstag kostet echt Kraft. Das Wetter wird gerade noch schön. Vielleicht geh ich noch raus...aber erst noch ein bisschen Papier wegsortieren...
Labels: Besser Leben
Muskelkater
Puh. Heute Morgen bin ich um 5.00 aufgewacht, weil mir die Beine weh taten. 90 Minuten zügiges Inliner-Fahren scheint derzeit die Obergrenze dessen zu sein, was mein Körper mühelos wegsteckt - vor allem, wenn ich hinterher das Stretching vergesse. Was nicht heißt, dass ich meine Grenzen nicht erweitern möchte...wie war das mit dem Inliner-Marathon? Und was auch nicht heißt, dass ich heute nicht schon wieder Sport gemacht hätte - Wirbelsäulengymnastik geht ja kaum auf die Beine. Ich freu mich auf einen Inliner-Trainingskurs Morgen - relativ gut fahren kann ich mittlerweile, aber Bremsen will auch gelernt sein. Kurz: ich genieße den Sommer in Berlin in vollen Zügen. Ich arbeite ziemlich intensiv an vier Quadros (neue Serie von Monatsbegleitern) und drei Impulsheften, daneben Marketing, Orga etc. Viel Sport und Zeit mit Freunden ist da ein herrlicher Ausgleich. Gestern ist auch mein Liegerad angekommen. Heute baue ich es zusammen (ok, ein Freund hilft mir) - und dann kann es losgehen.
Labels: Berlin, Erlebnisse, Fitness
Stichworte über mich und Down to Earth gesucht
Gerade arbeite ich an den
Meta-Tags zu meiner Homepage. Das sind die Stichwörter, die Suchmaschinen helfen, eine Seite zu finden. Es ist wichtig, da die besten Begriffe zu finden, damit die Leute, die entsprechendes suchen, auch auf meine Internet-Seite stoßen.
Wenn Leute nach "Waschmaschine" suchen, bin ich natürlich nicht die richtige Adresse. Bei Inspiration, Büchern, Lebenshilfe schon eher.
Habt Ihr Lust, mir zu helfen und mir die Begriffe zu nennen, die Euch einfallen, wenn ihr an
- Down to Earth
- Meine Bücher
- Die Impulshefte
- Mich
denkt...also was können Leute bei uns finden...?
Das wäre mir ne große Hilfe! Ich bin gespannt.
Labels: Verlag
Herrlich
Mir geht es fantastisch. Sport in der Mittagspause ist einfach herrlich.
Labels: Fitness
Kurzzeitgedächtnis
Heute Morgen habe ich gleich als Erstes einen Bibeltext gelesen, damit ich etwas habe, worüber ich beim Joggen nachdenken kann. Pustekuchen. Ich habe über alles möglich nachgedacht, nur nicht über den Text und wusste als ich zu Hause ankam, schon nicht einmal mehr, was es gewesen war. Jetzt nach dem zweiten Mal lesen, weiß ich es. Es ging um Glauben. Soviel zum Thema Kurzzeitgedächtnis.
Labels: Fitness, Glaube
Der Sinn der Langsamkeit
Bei Fitness heißt es immer, man soll Bewegungen langsam ausführen. Ich hab das nie verstanden. Schnell macht mehr Spass und Hauptsache der Muskel wird bewegt, oder? Neulich sagte eine Trainerin: "Macht langsam, sonst arbeitet ihr mit Schwung, nicht mit den Muskeln." Ah. So ist das. Das muss einem einfach mal erklärt werden. Dann macht es Sinn.
Labels: Erlebnisse
Wahrer Reichtum
Der Reichtum eines Menschen bemisst sich an den Dingen, um die er sich nicht kümmern muss. Thoreau, Henry David
Labels: Zitate
Medienfasten
Ich habe mir vorgenommen, für eine Woche lange Medien zu fasten (Ausnahme: Fussball EM). Also keine Online-Nachrichten (wenn was wirklich wichtiges in der Welt passiert, sagt mir bitte Bescheid), keine Newsletter, keine Rundbriefe / Magazine per Post. Vielleicht verzichte ich auch aufs tägliche Abfragen des Kontostandes. Ich will einfach mal austesten, wie viel Zeit das im Normalfall verschluckt und wie es sich "ohne" lebt.
Labels: Besser Leben, Experimente
Raum der Stille

Der
Raum der Stille, den ich im Shop für einen Freund verkaufe, hat es jetzt bis ins
Internet-Fernsehen geschafft. Cool.
Labels: Design, Verlag
Zitate
Gerade überarbeite ich meine Zitaten-Datenbank (5000 Zitate), weil wir eine Neuauflage von "Gut gesagte" planen. Dabei entdecke ich ´ne Menge alter Schätze neu z. B. Meister Eckhard:
Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.
und
Gott zerstört in seiner großen Barmherzigkeit unsere besten Vorstellungen von ihm. [God in his great mercy - destroys our finest concepts of him.] C. S. Lewis
Labels: Zitate
Fussball
Beim Fußball geht es nicht um Leben und Tod - es geht um viel mehr. [Football is not a matter of live and death - it is much more than that.] Shankly, Bill
Hab ich mal in einer Ausstellung in Manchester gelesen...
Labels: Zitate
Kreative Phase
Heute, bin ich mitten in der Nacht aufgewacht und hatte zwei Sätze im Kopf - hab mir die halbschlaftrunken aufgeschrieben, ohne Licht anzumachen, um mich selbst nicht zu wecken. Einer war mir persönlich wichtig, der andere überraschte mich:
"Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, läuft in Gefahr, von einer Elefantenherde überrannt zu werden."
Wusste nicht, dass mir so was ohne Nachzudenken mitten in der Nacht einfallen kann.
Labels: Erlebnisse, Zitate
Des einen Freud...
Gestern habe ich mir für einen Tag ein Liegerad ausgeliehen, um mal auszuprobieren, wie sich das fährt: TRAUMHAFT...man kann freier atmen, der Nacken ist nicht so verspannt, ein total schönes, angenehmes Fahrgefühl.
Abends bin ich noch mal in eine grüne Ecke Berlins gefahren, hab mich an einen kleinen See gesetzt, Sonnenuntergang und einen Fischreiher aus nächster Nähe beobachtet (nur den Fischreiher, die Sonne war natürlich weit weg).
Auf dem Rückweg durch einen Park hörte ich aus einem Haus ziemlich laut klassische Musik, fast so wie bei einem Life-Konzert, setzte mich auf mein Rad (sehr bequem gleich einen gemütlichen Sitz dabei zu haben), genoss die Mischung aus Klassik und Vogelgezwitscher.
Weil´s mich interessierte, woher die Musik kam, fuhr ich hin. Im Garten einer Berliner Stadtvilla drehte ein Filmteam einen Film über die Mafia. Der Nachbar fühlte sich vom Team in seiner Abendruhe gestört und drehte das Klassik-Radio so laut auf, dass sie die Filmarbeiten nicht fortsetzen konnten. Berliner Mafia!
Labels: Berlin, Erlebnisse, Skuril
Vertrauen
Gott gibt uns keine Landkarte, er gibt uns seine Hand. René Padilla
Labels: Glaube
Entspannt Geld verdienen
Müßiggang ist aller Zaster Anfang - denn am Anfang jedes Erfolges steht eine kluge Idee, und die kommt nur im entspannten Moment herbei.
Marc Flint
Labels: Zitate
Tempo vor....
Wenn das aktuellste
Impulsheft Worte der Liebe fertig ist (es geht voraussichtich heute zur Druckerei), haben wir dieses Halbjahr insgesamt neun neue (!!!) Impulshefte herausgebracht.
Zum Vergleich: 2007 waren es im ganzen Jahr: 11 Stück!
Sprich: Wir haben das Tempo fast verdoppelt und so weit ich es beurteilen kann nichts an Qualität verloren.
Bin dankbar für die gute Zusammenarbeit zwischen mir und dem genialen Grafiker und dem Rest des Teams, die z. B. lektorieren usw.
Ok, jetzt nicht trödeln, sondern weitermachen. Das neue Impulsheft
Gebet für Schulen steht gerade an.
Labels: Arbeit, Verlag
Es hätte alles viel schlimmer kommen können
Oft sehen wir nur die Dinge, die nicht so gut laufen...nehmen nicht wahr, was gut oder zumindest ok war. Ich lese gerade viel die Pilgerpslamen von Psalm 120 - 134, die Menschen geschrieben haben, die im wörtlichen Sinne unterwegs waren - sie befanden sich auf der Pilgerreise nach Jerusalem. Sie beschreiben aber auch die Reise durchs Leben. Heute Morgen habe ich Psalm 124 gelesen, ein Psalm, dem ich den Titel gegeben habe:
Es hätte alles viel schlimmer kommen können. Da sagt einer
Danke dafür, dass potentiell bedrohliche Situationen ihr destruktives Potential nicht entfaltet haben. Finde ich gut.
Labels: Glaube
Weite
Zur Zeit berühren mich Bibelstellen, die über Weite sprechen, besonders. Es gibt Zeiten, der Enge, von körperlichem, finanziellen, zeitlichen Druck - keine Frage. Davon habe ich auch genug erlebt. Aber Gott ist ein Gott, der uns in die Weite führen möchte.
Meine zwei Favoriten...(zitiert nach meiner Englischen Lieblingsbibel "
The Message"
Pushed to the wall, I called to God; from the wide open spaces he answered. - Psalm 118, 5
He stood me upon a wide open field - I stood there safed - surprised to be loved. - Psalm 18, 20
Ich glaube Gott ist mit uns in der Enge, steht uns bei, aber er selbst, sein Wesen ist Weite und Großherzigkeit.
Labels: Glaube
Früchte der eigenen Arbeit ernten
Ein wichtiger Grundsatz in unserer Coaching Ausbildung ist, Menschen ganz direkt zu sagen, was man an Stärken und guten Eigenschaften bei Ihnen wahrnimmt. Ganz einfach, weil viele Menschen ihre eigenen Stärken häufig gar nicht als Stärken wahrnehmen oder sie nicht wertschätzen. Heute bin ich selbst in den Genuss dieses Grundsatzes gekommen.
In einer Arbeitsgruppe habe ich um Beratung zu der Frage, welche Veranstaltungsformen für mich passend und gut sind, gebeten. Es war eine gute Beratung und am Ende meinte der Berater: "Ich würde dir gerne noch ein Kompliment machen. Du befindest dich in der luxuriösen Situation, dass du dir aussuchen kannst, welche Veranstaltungsform du wählen willst, welche nicht. Das hast du dir hart erarbeitet."
Mich hat das sehr berührt. Es stimmt. Ich habe hart gearbeitet. Und jetzt kann ich es mir - zumindest in gewissen Rahmen - aussuchen, ob ich lieber einen Vortrag halten oder eher ein Buch oder Impulsheft schreiben will, lieber öffentlich spreche oder einzelne Menschen coache, lieber Vorträge oder Workshops mache, lieber in Berlin bin oder anderswo. Ja, ich ernte die Frucht meiner Arbeit. Wow - so hatte ich das bisher nicht wahrgenommen. Aber das ist wirklich schön!
Labels: Coaching, Organisation, Verlag
Premiere - Telefoncoaching
Gerade habe ich das erste Telefoncoaching meines Lebens gemacht. Klar habe ich schon häufig Leuten am Telefon den einen oder anderen Rat gegeben. Aber intensives, professionelles Coaching ist noch mal was anderes. Klar ist es schöner, wenn man einem Menschen gegenüber sitzt, aber wenn das aus geographischen Gründen nicht geht, ist Telefon auch richtig klasse. Wir haben gut und konzentriert gearbeitet, waren am Ende beide mit dem Ergebnis zufrieden - das ist fast untertrieben. Ich fand es richtig, richtig gut. Und freue mich einfach daran und darüber!
Labels: Coaching
Mein 1000 Sterne Hotel
Nach mehreren Tagen unterwegs und Nächten in fremden Wohnungen - klasse Gastfreundschaft, jede Nacht bei neuen Menschen, die ich witzigerweise bisher alle nur per Mail kannte - genieße ich es wieder in meinem eigenen 1000 Sterne Hotel zu schlafen. Bei diesem herrlichen Wetter schlafe ich draußen auf dem Balkon. Abends habe ich die Sterne über mir und Morgens den blauen Himmel. Schöner kann man kaum schlafen. Höchstens vielleicht noch in ganz "echter" Natur. In der Nähe von Karlsruhe gibt es ein richtiges
1000 Sterne Hotel, wo man auf einem abgeernteten Feld auf Stroh schlafen kann - das hat sicher auch was. Der Vorteil dort - neben der Ruhe und der Natur: Richtig gutes Frühstück. Das muss ich mir hier noch selbst machen. Auch ok!
Labels: Berlin, Erlebnisse
Nuancen
Wegen Nackenproblemen bin ich seit langer Zeit in Behandlung bei einem sehr guten Physiotherapeuten. Er sagt mir immer, wenn er die Spannungen am Hals lösen will "ganz fallen lassen"...mir fällt das ungemein schwer. Heute war ich - auch wegen der Nacken-Sache bei einem Arzt. Er sagte mir: "Legen Sie den Kopf in meine Hände ab!". Er wollte genau das gleiche, aber das fiel mir viel leichter...verrückt, was eine Nuance in der Sprache verändern kann. Fallen lassen macht Angst, Ablegen entspannt.
Labels: Erlebnisse
Grüne evangelische Allianz
In ihrem aktuellen
Gebetsheft , das demnächst erscheint thematisiert die Evangelische Allianz die Verantwortung für die Schöpfung. Das weiß ich vorab, weil ich einen Beitrag dazu geschrieben habe. Finde ich gut, dass "grüne Themen", die früher überwiegend nur in linksliberalen, ökobewegten christlichen Kreisen angesprochen wurden, jetzt auch verstärkt bei Christen mit evangelikalem Hintergrund thematisiert werden. Gute Entwicklung.
Labels: Besser Leben, Soziales
Yogi Löw ganz down to earth
Der Bundestrainer Joachim Löw meinte in einem Interview nach dem Sieg im Spiel gegen Polen, dass es wichtig sein, dass sie jetzt "
down to earth" bleiben müssten. Wenn das keine nette Werbung für meinen Verlag ist...
Labels: Verlag
Müde bin ich...
Heute Nacht kam ich um 1.00 von einer kleinen Vortragsreise zurück...der Flug hatte Verspätung...ziemlich...Als ich ankam, stellte ich fest, dass - vermutlich wegen Bauarbeiten - keine durchgehende S-Bahn mehr fuhr. Also beschloss ich, mir ein Taxi zu gönnen statt 2 Stunden mit dem Bus durch die nächtliche Stadt zu schaukeln. Ein netter, gutaussehender Spanier und ich kamen genau gleichzeitig bei einem der wenigen Taxis an - jeder von uns wollte dem anderen den Vortritt lassen bis ich spontan auf die Idee kam, ihn zu fragen, wohin er muss. Ergebnis: Er wohnt 3 Taxi-Min von mir entfernt - also haben wir das gleiche Taxi genommen und den Fahrpreis geteilt. Für 15 Euro in 20 Minuten nach Hause zu kommen, war um die Tageszeit allemal besser als für 2, 50 Euro in 120 Minuten nach Hause zu kommen.
Müde bin ich nicht nur wegen der kurzen Nacht, sondern auch wegen einer gewissen Trägheit, die ich bei meinen Zuhörern empfunden habe. Es fühlte sich für mich weitgehend so an, als ob ich alle meine Erfahrungsschätze ausgepackt hätte - wie ein kostbares Menü. Die Reaktion darauf war eher ein "Das sieht aber schön aus!" als "Das will ich essen, aufnehmen..." Das macht müde. Ich weiß, dass Vorträge zu den ineffektivsten Formen des Vermittelns gehören - bin für mich sehr am Fragen, ob ich in der Richtung überhaupt weiterarbeiten möchte oder mich eher auf intensivere Lern- und Vermittlungsformen (Seminare, Workshops, Coaching) konzentriere...
Mal sehen und entscheiden.
Labels: Coaching, Verlag
Stinkt Deutschland?
Im ersten Quartal des Jahres 2008 wurden in Deutschland 290 Millionen Euro für Werbung für Körperpflegemittel ausgegeben. Ist das wirklich nötig?
Labels: Skuril