
Neulich bin ich irgendwo an einem Sexshop vorbeigelaufen, der mit dem Namen “Intimchem” betitelt war. Habe mir daraufhin vorgenommen, sollte ich je in die Situation kommen, einen eigenen aufzumachen, diesen konsequenterweise einfach “Im Tinchen” zu taufen.

Na, Sie wissen schon. Soll ja keiner frieren müssen.

Die richtigen Töne für einen eher ruhigen, flauen Sonntag. Laura Marling und Johnny Flynn spielen Jeffrey Lewis’ und Diane Clucks Travel Light.
Ich habe Laura Marling bisher immer ganz anders wahrgenommen, es gefällt mir gerade sehr, wie ich mein Bild nach diesem kleinen Video anpassen muss. Und überhaupt. Menschen, die sich an selbstgeschriebenen Liederbüchern versammeln. Hach.
Direktsonntagnachmittag


Im letzten Herbst habe ich hier ein kleines Mixtape aus Songs zusammengebastelt, die ich mir frei verfügbar auf den Websites verschiedener Bands und Label aufgesammelt habe. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich mir ein gutes Jahr später überlegt habe, die Sache zur Tradition zu machen. Hier nun also, two month in the making, ein neues, leicht verspätetes Herbsmixtape. Bitte nur auf dem Boden sitzend, an warme Heizungen gelehnt hören. Viel Spaß!
Update: Jetzt auch mit offenen Kommentaren, mein Fehler. :)




Ein sehr schönes und eigentlich ja auch sehr naheliegendes Bild, das Dirk Kirchberg von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (die übrigens seit Mitte Oktober hier selber zwitschert) da in seinem Artikel über Twitter zeichnet:
Übersetzt aus dem Englischen bedeutet „to twitter“ in etwa „zwitschern“, „tschilpen“ oder „piepen“. Und so muss man sich das vorstellen: In einem dicht beästeten Baum sitzen viele Vögel, die ununterbrochen zwitschern. Vielleicht unterhalten sich die Spatzen und Meisen, vielleicht zwitschern sie aber auch nur aus purer Lust am Zwitschern.
HAZ.de: Twitter kommt: Was zwitscherst Du gerade?

Ein Klassiker. Der staunende Türgriff:

Faces in Places Ping Pong:
Stefan - Philipp - Stefan - Philipp
Dies ist ein verstecktes bloglovin´ Bestätigungsdingenscode, das ich nicht gleich jedem auf die Nase binden wollte. Einfach ignorieren. :)


Anne war heute an der Berliner Cuvrystraße, um sich das Endergebnis der BLUschen Restaurierungsarbeiten der letzten Tage anzuschauen. Und, überaschungüberraschung, der gute Mann hat nicht nur frisch gestrichen, er hat konsequenterweise gleich eine zweite Wand nachgelegt. Großartig! Für Fotos und große Steinherzen also bitte hier entlang.


Faces in Places Ping Pong:

Stefan hat mich zu einem kleinen Faces in Places Contest herausgefordert. Er legt mit einem gefundenen Gesicht vor und ich muss innerhalb der nächsten Tage antworten. Dann wieder er und dann wieder ich undsoweiterundsofort. Bis die ganze Sache in knallender Öde kollabiert (knallende Öde?). Was ich sagen will: Stellt Euch auf ein paar herrlich absurde Gesichter ein, die Euch hier in nächster Zeit erstaunt, amüsiert, grimmig, misstrauisch, spöttisch oder einfach nur erwartungsvoll lachend anschauen werden.
Stefan, meine Antwort kommt später, das war ja schon mal ein ganz fieser Spielzug, die Angabe zum Beginn des Wochenendes zu machen. (Er leugnet es zwar vehement, aber ich weiß genau, dass er auf einem riesigen Haufen bereits gesammelter Faces sitzt. Ich dagegen muss, nachdem ich neulich so viele bei Twitpic weggegeben habe, wieder ganz bei Null anfangen.)




OBÄMM! Da haben wir’s also endlich. Es gibt offenbar wirklich eine kleine Hoffnung auf Besserung. Aber ich will hier ja eigentlich gar nichts resümieren, dafür bin ich so oder so nach längerer Wahlnacht immer noch ein bisschen zu matschig.
Ich will nur eben den Failwhale da oben loswerden. Der ist gestern für Max im Tausch gegen hoffentlich bald wieder große Umlaute in den Titelüberschriften dieser Seite entstanden und dann zu meiner Freude kurzerhand sogar noch auf der Twitterwall der Berliner Wahlparty gelandet. So schnell geht das.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht noch die andere, nur für böse Notfälle gezeichnete Version rausholen muss. Bei den Amerikanern weiß man da ja nie. Da geht man mit Al Gore ins Bett und wacht neben George W. Bush auf.



Der Delphin geht mal eben in eine kleine, undefinierte Pause. Aber keine Panik, das liegt sicher nicht an mangelnder Motivation, sondern viel mehr an mangelndem Internet. Mal sehen, was noch passiert, bisher war das alles nur wenig Spaß, was ich hier mit bereits zwei Telekommunikationsriesen erlebt habe. Ich übe mich in Zuversicht.

Ich habe hier einen Zettel liegen, den ich letzte Nacht irgendwo zwischen Halb- und Tiefschlaf ziemlich krakelig beschrieben habe, um eine geträumte Idee festzuhalten. Leider habe ich nur gute 18 Stunden später überhaupt keine Ahnung mehr, was ich mir denn eigentlich mit den Worten “Ding Ding” sagen wollte.

Okay, Björn möchte also spielen. Kein Problem. Ich fange und werfe weiter zu Anne.



Björn hat angefangen!
(Und ich erinnere mich an noch mindestens eine Person, die hier jetzt einsteigen könnte.)

Ich war am Wochenende mit dem Auto in Hamburg. Das folgende Foto ist ein kleines Highlight von der späten Hinfahrt am Freitagabend, über das ich nach ein bisschen Verwirrung und Verfransung in der Dunkelheit des Grossstadtreviers gestolpert bin. Einmal falsch abgebogen und darauf folgend einer heimtückisch als Umleitung getarnten Einbahnstraße erlegen, stand ich plötzlich mitten in Schnelsen am Ende einer verregneten Sackgasse vor diesem kleinen Häuschen: »»

Freunde der zurückhaltenden Lomographie sollten mal einen Blick in den Flickr Stream der Italienerin sunny bunny* werfen. Aktuell zwölf randvolle Seiten mit den schönsten, bescheidensten Fotos, die wohl je von einer Toy Camera ausgespukt wurden. Okay, das mag ein bisschen übertrieben sein, aber solch wunderbare Lomobilder habe ich bisher nur selten in so großen Gruppen in der Öffentlichkeit angetroffen.

BBC TV Studios London, 23. Februar 1971
Direktsonntagnachmittag

Sollte Spiegel Online jemals über mich bzw. über mein Ableben berichten, dann verfüge ich hiermit, dass dies bitte genauso getan wird, wie es letzten Monat an dieser Stelle in einem Rückblick auf den großartigen Bernd Pfarr geschehen ist.
Doch im Jahr 2004 riss es Herrn Sondermann zusammen mit seinem Schöpfer Bernd Pfarr heraus aus einer realitätsbefreiten Welt voller Negerradios, dynamitvernarrter Nachbarn und Treibsandsofas.
Der reine Wahnsinn.
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