Der Mastdarm ist im Verdauungssystem des Menschen der letzte Teil des Darms. Hier sammeln sich vor allem unverdaute Reste von Speisen, die nach dem Entzug von Flüssigkeit über den Anus ausgeschieden werden. Die Chance einer Krebserkrankung in diesem Darmteil ist gering, aber kommt denoch in etwa 15% der Fälle von Darmkrebs vor. Eine Vorstufe des Darmkrebs sind Polypen, die sich in der Schleimhaut des Mastdarms bilden.

Symptome oder Anzeichen einer Krebserkrankung wie bei anderen Krankheiten, sucht man beim Darmkrebs vergebens. Nur selten treten Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung auf. Nimmt der Erkrankte erst eine spürbare Einschränkung seiner Darmtätigkeit wahr, sind die Heilungschancen nur noch bei 50%.

Erheblich bessere Chancen haben Betroffene, wenn sie sich einer regelmäßigen Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge unterziehen. Diese wird häufig in Form der Darmspiegelung vorgenommen, die zwar unangenehm ist, aber eine sehr hohe Genauigkeit aufweist, was die Aussage über den Befund betrifft. Wird der Krebs durch die Darmkrebsfrüherkennung in einem frühen Stadium diagnostiziert, liegen die Heilungschancen bei fast 100%.


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Datum: Sonntag, 22. Oktober 2006 | Kategorie: Medizin