Zeitgemäßer Hallenbau wird von der Planung bis hin zur Fertigstellung nicht mehr als Geschäft "von der Stange" verstanden. Dem Kunden werden vielmehr "Maßanzüge" für seinen individuellen Bedarf erstellt. Von Anfang an sollten die Wünsche sich nicht nur auf Aussehen, Größe und Funktionsfähigkeit richten.

Besondere Beachtung im Gewerbebau muss den unvermeidlichen Folgekosten geschenkt werden. Hierzu zählen alle möglichen Faktoren wie z. B. Heizungsbetrieb und der dann nötige, erhöhte Aufwand für Wärmedämmung, Lüftung, Licht und Belichtung durch möglichst hohe Tageslichtausbeute und vieles andere mehr.

Die Erfahrung im Wohnbau und Industriebau hat gezeigt, dass zur guten, also zukunftsträchtigen Planung neben Schall- und Brandschutz auch bei der Materialauswahl neuere Aspekte eine immer wichtigere Entscheidungsgrundlage bilden. Im Wesentlichen handelt es sich um die Ökologie des Neubaus. Immer mehr Bauherren legen gesteigerten Wert auf Umweltschutz. Auch im Hallenbau wird zunehmend nicht nur auf Umweltverträglichkeitsaspekte und Energiebilanz im Hinblick auf die Errichtung, sondern auch vorausschauend auf Verwertungs- und Entsorgungsprobleme für die nachfolgenden Generationen Wert gelegt.

Als nachwachsender Rohstoff mit guter Verfügbarkeit ist Holz bei einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise als Baustoff regelmäßig in der Favoritenrolle. Ökologisches Bauen und Holz gehören dann folgerichtig zusammen. Dankenswerterweise haben sich dieser Aufgabe viele Spezialisten verschrieben, die über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen. Konstruktiv und gestalterisch lassen sich praktisch alle Wünsche realisieren, ohne Zukunftsperspektiven künftiger Generationen buchstäblich zu verbauen.


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Datum: Freitag, 23. März 2007 | Kategorie: Bauen