33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Blues-Gesang hat endlich wieder einen Namen !,
27. März 2008
Was fällt sofort auf ? Es ist diese intensive, direkte Art des Gesangs: bluesig-schwer, aber dennoch so, dass eine ordentliche Portion Jazz im wahrsten Sinne des Wortes mitswingt. Die 10 Songs: nicht gekünstelt, nicht aufgesetzt, sondern aus der vermeintlichen Augenblicklichkeit des Alltags entnommen, weil man ihn vielleicht nicht aushält oder er einen selbst nicht hält. Manchmal glaubt man sogar, durch die Songs den schlammigen Geruch des Mississippi geradezu zu riechen. Das scheint unmöglich, aber bei Melody Gardot ist es wohl wahr.
Gerade mal 23 Jahre jung, gibt es eine eigene Geschichte hinter den Geschichten der Songs. Melody erlitt vor wenigen Jahren einen Unfall mit dem Bike, auf der Straße, angefahren von einem Jeep. Sie wurde zwar wieder gesund, aber seitdem brauchen ihre Augen die dunkle Brille und zum Gehen muss ein Stock helfen.
Die in New Jersey/USA geborene Sängerin und Songschreiberin fällt aus dem illustren Kreis selbstgefällig singender Diseusen, die so tun, als würden ihre Stimmen taugen, den Jazz mit dem Blues zu singen. Melody Gardot erzählt Stories von ihrer Welt neben unserer. Und singt im Schatten des Blues, jazzig-verhangen und nostalgisch verträumt, mit einer Spur von gehaucht-verruchter Eleganz: eine faszinierend schöne Frau. Ein schepperndes Schlagzeug, verklärte Hörner, eine wabernde Orgel, gelegentlich wimmernde Violinen und sogar der warme Klang einer Dobro-Gitarre schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Die alten Blues-Veteranen erzählen gerne, dass der, der den Blues singen kann, seine bittersüßen Ton-Geschichten zum lyrischen Sprechen bringt.
Wenn Melody Gardot spricht, hat der Blues-Gesang endlich wieder einen Namen !
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Seelenbalsam gegen den Blues,
19. April 2008
Wolle hat das Wichtigste schon gesagt! So möchte ich nur noch knapp ergänzen: endlich mal wieder eine Scheibe, die über dem Einheitsbrei deutlich heraus ragt. Schöne Stimme, gute Texte und tolle musikalische Begleitung und das alles in annähernd bester Soundqualität.
Da könnte noch einiges Gutes d'raus werden!
xD
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gutes Album,
21. Mai 2008
Die Vorgeschichte/Biographie der Sängerin aus den USA, die nach einem schweren Autounfall und der schweren Zeit danach ihre Songs schrieb ist soweit bekannt. Doch viel wichtiger neben der Tatsache, dass sie neben dem Gesang noch die Gitarre und das Piano einspielte ist die Natürlichkeit dieses Albums.
Da erinnert sie an ihre ähnlich tragische Kollegin Eva Cassidy, die auch als die äußerst talentierte junge Dame von nebenan durchging. Der Auftakt mit dem Titelsong ist ein klassischer Blues mit verschlepptem Rhythmus, einem mäandernden Saxophon und einer verletzlichen Stimme. Danach folgt mit "All I Need Is Love" eine swingende Akustikgitarre, die die unterschwellige Gehässigkeit der Sängerin zu diesem Thema nur schwer kaschieren kann.
Die Ballade "Gone" mit Streicherbegleitung und das countryeske "Sweet Memory" sind weitere Beispiele eines durchweg gelungenen Albums. In die gleiche Ecke geht das folkige "Some Lessons", das die klassische Variante des alleinigen Einsatzes von Stimme und der akustischen Gitarre wieder belebt.
Bleibt zu hoffen, dass Melody Gardot die Früchte für dieses Album ernten kann, denn so gut wie ihre Konkurrentinnen/Mitbewerberinnen Peyroux, Tunstall, Cassidy ist sie allemal.
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25 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wo kommen wir denn da hin.... mit dem Jazz?,
3. Mai 2008
Der erste song beginnt, wie die hunderttausendste abgeleierte Version von Summertime. Dann die riesen Überraschung: Es ist gar nicht summertime, es nennt sich "Worrisome Heart". Es ist der erste Titel der Platte des "neuen Phänomens" (laut Jazzecho) Melody Gardot. Der erste Titel.... der erste Eindruck, der song, der den Hörer fesseln soll.
Das Gegenteil ist der Fall. Mich schauderte es bei dem Gedanken mir die gesamte Platte anhören zu müssen.
Über vier Minuten lang passiert nichts auf harmonischer Ebene und die tolle musikalische Begleitung" (wie die Opposition es beschreibt) droht beinahe einzuschlafen.
Sorry, aber ich kann mit der Platte gar nichts anfangen und hoffe, dass ich all den orientierungslosen Plattensuchern einen Gegenpol zu der einseitigen Meinungskonzentration hier liefern konnte.
Aber: Hört sie euch doch selbst an, denn über Musik lässt sich bekanntlich nicht streiten. Distanziert euch von den Rezensionen und macht euch euer eigenes Bild!
Damit kommt jeder für sich am Weitesten.
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6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
schon wieder,
7. Mai 2008
Achjottchen, schon wieder eine neue Jazzsängerin. Da kommt ja keiner mehr hinterher. Und alle sind sie natürlich das größte seit Lady Day.
Ich glaub's nicht. Wie hieß nochmal die neueste Jazz-Sängerin-Sensation davor? ...und daavor? ...und daaavor?
Ein schlauer Schreiber hat mal vermutet, die kommen alle als erfolgreiche Absolventen aus der Berkley School of (Jazz) Music: jedes Jahr neu eine Handvoll.
Vor allem klingen die alle so wie man's von den zu Recht berühmten Sängerinnen der vierziger und fünfziger Jahre kennt; und da ich die im Plattenregal habe, wozu braucht's dann noch diese (vielen) Kopien?
Na, ich will nicht zu sehr lästern. Irgendwie müssen diese jungen Damen ja auch über die Runden kommen. Viel Glück.
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5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wie ein Teebeutel der zum 7ten mal aufgegossen wird...,
28. Mai 2008
ist diese CD vol Melody Gardot. Die X-te neue Norah Jones, die X-te Endeckung des Jahres vermag es nicht mich zum Zuhören zu bringen. Geplänkel wäre für solche Musik der passende Begriff, da helfen auch nicht die Anleihen bei Janis Joplin.
Also wenn das alles ist was Universal zu bieten hat, dann bleibe ich lieber bei den Originalen.
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Wow!,
10. August 2008
Melody Gardot bringt "es" auf die Bühne und über die Platte.
Und nach diesem Schicksalsschlag dennoch ein solche Präsenz aufbringen zu können nötigt einem wirklich Respekt ab.
Wow!
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine weitere Scheibe für Aufzüge und Resaurants,
24. Juli 2008
An Langeweile kaum zu überbieten. Am besten, wenn man die Lautstärke gegen null gehen lässt...
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Einfach nur gut,
17. Juli 2008
Ich bin keine Spezialistin für Jazz und Blues und es ist mir auch egal, ob es schon Sängerinnen gibt, die vorher, nachher oder gleichzeitig ähnlich singen. Vor Mozart gab es auch schon Barockmusik!
Die Stimme ist sensationell gut, trifft Herz, Hirn und Gefühl und hört sich einfach nur gut an.
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