Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannend und schlüssig,
21. Februar 2006
Timo Nortamo ist Mitarbeiter bei TERA, einer Anti-Terror-Einheit der EU. Ein Mord in Paris stellt Verbindungen zur finnischen Premierministerin her, mit der Nortamo noch eine Rechnung offen hat. Eine Diskette die beim Opfer gefunden wurde ist für die USA und China von ungeheurem Interesse.
Soweit zur Handlung, Nortamo ist ein sympathischer Hauptcharakter dessen persönliche Geschichte gut und vor allem nicht zu ausführlich dargestellt wird. Generell ist die Zeichnung der Charaktere genau und ermöglicht dem Leser sich ein genaues Bild zu machen. Dies ist der zweite Roman mit Timo Nortamo als Hauptcharakter, was aber nicht weiter stört. Ich habe bis jetzt nur diesen gelesen und hatte keine Probleme mit fehlendem Vorwissen. Abschließend kann ich sagen das alles was mich bei Dan Brown gestört hat (Halbwissen, ungenaue Charakterzeichnung, Kontinuitätsschwächen), hier nicht vorhanden ist. Grade die historischen Begebenheit auf die Remes Bezug nimmt sind sauberer recherchiert und wirken insgesamt glaubwürdiger, zur Abwechslung stimmt der Klappentext sogar einmal. An Fans von Thomas Gifford, Dan Brown oder Ken Follet eine absolute Kaufempfehlung
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nett...aber mehr nicht...,
25. August 2006
Als begeisterter Dean Koontz Leser (und auch das Duo Preston/Child) und grundsätzlicher Psyscho/Horror Leser bin ich immer wieder offen für neues, und so bin auch auf diesen Thriller gestoßen.
Vom Umschlag her klang es mystisch und interessant dies konnte das Buch allerdings nur teilweise erfüllen.
Es ist ganz klar klasse geschrieben, kommt jedoch erst im letzten Drittel / letzten Viertel erst so richtig in Fahrt hier hätte ich mir mehr Tempo gewünscht.
Mich persönlich hatte eben der Ausblick auf ein mystisches Geheimnis als Hintergrund gelockt leider war es letztendlich aber doch nur ein Polit-Thriller und eine eher banales Objekt der Begierde.
Als Zwischendurch-Schmöker für Leute die ein zeitgemäßes Thema in einem Politischen Thriller suchen aber trotzdem empfehlenswert.
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannende & interessante Schnitzeljagd durch Europa,
10. Juni 2006
"Das Hiroshima-Tor" ist der bereits im Jahre 2004 unter dem gleichbedeutenden Originaltitel "Hiroshiman portti " erschienene 8. Thriller, den der finnische Autor Petri Pykälä unter seinem Pseudonym Ilkka Remes veröffentlicht hat. Gleichzeitig ist es nach "Ewige Nacht" (2005) der zweite, in deutscher Sprache publizierte Roman, des in Brüssel lebenden Kommunikationswissenschaftler und Magister der Sozialpsychologie.....
.....der von der ersten Seite an durch eine Vielzahl an parallelen, sich trennenden und wieder zusammenlaufenden Handlungssträngen eine ernorme dramaturgische Spannung aufbaut. Durch eine differenzierte Darstellungen der agierenden Charaktere, ihrer Herkunft, Erfahrungen und Motive gerät das Szenario jedoch nicht zu einer bloßen Schwarzweißmalerei aus "Gut und Böse". Dabei kommt der Ambivalenz zwischen idealistischer Forschung zum Segen der Menschheit einerseits und wirtschaftlichem Profitstreben, sowie politischen Machtinteressen und menschlicher Hybris andererseits, eine besondere Bedeutung zu. Der hierbei häufig recht schmale Grad wird im Roman u.a. anhand Atomforschung und Gentechnologie und ihren, nicht immer segensreichen, Folgen thematisiert.
Der bereits aus "Ewige Nacht" bekannte Protagonist, der schwergewichtige TERA-Fahnder Timo Nortamo, nimmt diesmal an einer actionreichen und rasanten Schnitzeljagd verschiedener Geheimdienste quer durch Europa teil, in die schließlich auch seine Ehefrau Soile, die als Teilchenphysikerin bei CERN in der Schweiz beschäftigt ist, hineingezogen wird. Neben den familiären Problemen Nortamos, zu denen auch die Lüftung des Geheimnisses um seinen Vater gehört, erfährt der Leser erneut interessante historische und naturwissenschaftliche Details. Hierzu zählen die "Finnlandisierung" während des "Kalten Krieges", die Entdeckung des Quastenflossers und einige, bereits vor mehr als 35 Jahren seitens Erich von Dänikens thematisierter Phänomene.
Erst zum Ende des Romans offenbart sich der Sinn des Romantitels und es wird erkennbar, auf was es die Geheimdienste tatsächlich abgesehen haben. "Das Hiroshima-Tor" hat aufgrund seiner Spannung, die durch häufige und rasante Wechsel der Handlung bestimmt wird, sowie seiner interessanten Themen das Attribut "Thriller" vollauf verdient. Er kann sowohl den Fans von Dan Brown und Michael Cordy, als auch den Freunden der Romane Clive Cusslers empfohlen werden. 5 Amazonsterne!
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:

Die neuesten Kundenrezensionen
Wettlauf mit brutalen Geheimdiensten
Der Finne, Timo Nortamo, arbeitet in Brüssel bei der europäischen Anti-Terror-Organisation TERA. Dort erhält er Kenntnis vom Inhalt einer alten KGB-Diskette, deren Material... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von G. Bogner veröffentlicht
Wenig klar, sehr verwirrend
Dieses Buch hat mich nicht wirklich überzeugt, es war mir bis zu den letzten Seiten nicht klar um was es eigentlich gehen soll, die Handlungsstränge waren ein wenig sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Eric Pöhlsen veröffentlicht
MIchael Crichton meets Finnland...
Ein rasanter Start - die fehlgeschlagene Übergabe einer Diskette auf einer Pariser Brücke endet in der Seine mit einer Frauenleiche mit durchschnittener Kehle - einige 'falsche... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Harald Sack veröffentlicht
Zu durchschaubar
Der grundsätzliche Plot war ganz nett. Aber dann wurde es wieder das zeittypische europäische Durcheinander. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Bookworm veröffentlicht
kommt nicht in Fahrt...
Nach dem Thriller-Blockbuster "Ewige Nacht" wagte sich Ilkka Remes mit einem weiteren Thriller auf den deutschen Markt: "Das Hiroshima-Tor". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2006 von J. Seibold
Schnitzeljagd!
Na ja, mich hat dieses Buch mehr an eine Schnitzeljagd, als an einen Thriller erinnert. Bis endlich herauskommt worum es eigentlich geht, dauert es ganz schön lange und bis dahin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2006 von Evelinea Brem
Nette Story
Die erste Hälfte des Buches zieht sich recht langsam dahin, da zuviele uninteressante Einzelheiten eingebracht werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2006 von Christian Rattat
Atlantis lässt grüssen
In diesem Roman wird die These vertreten:
Was wäre wenn es auf der Erde schon mal ein Volk gegeben hat was uns um ein vielfaches technisch überlegen war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2006 von Andreas Allers
Spannende Unterhaltungsaction - Made in Finnland
Illka Remes macht uns den Einstieg in sein neues Buch nicht ganz leicht. Doch hat man erst einmal alle Handlungsstränge aufgenommen, entwickelt sich der Roman zu einem rasanten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2006 von Silke Schröder, unterhaltung-t...