Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Blues-Gesang hat endlich wieder einen Namen !,
27. März 2008
Was fällt sofort auf ? Es ist diese intensive, direkte Art des Gesangs: bluesig-schwer, aber dennoch so, dass eine ordentliche Portion Jazz im wahrsten Sinne des Wortes mitswingt. Die 10 Songs: nicht gekünstelt, nicht aufgesetzt, sondern aus der vermeintlichen Augenblicklichkeit des Alltags entnommen, weil man ihn vielleicht nicht aushält oder er einen selbst nicht hält. Manchmal glaubt man sogar, durch die Songs den schlammigen Geruch des Mississippi geradezu zu riechen. Das scheint unmöglich, aber bei Melody Gardot ist es wohl wahr.
Gerade mal 23 Jahre jung, gibt es eine eigene Geschichte hinter den Geschichten der Songs. Melody erlitt vor wenigen Jahren einen Unfall mit dem Bike, auf der Straße, angefahren von einem Jeep. Sie wurde zwar wieder gesund, aber seitdem brauchen ihre Augen die dunkle Brille und zum Gehen muss ein Stock helfen.
Die in New Jersey/USA geborene Sängerin und Songschreiberin fällt aus dem illustren Kreis selbstgefällig singender Diseusen, die so tun, als würden ihre Stimmen taugen, den Jazz mit dem Blues zu singen. Melody Gardot erzählt Stories von ihrer Welt neben unserer. Und singt im Schatten des Blues, jazzig-verhangen und nostalgisch verträumt, mit einer Spur von gehaucht-verruchter Eleganz: eine faszinierend schöne Frau. Ein schepperndes Schlagzeug, verklärte Hörner, eine wabernde Orgel, gelegentlich wimmernde Violinen und sogar der warme Klang einer Dobro-Gitarre schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Die alten Blues-Veteranen erzählen gerne, dass der, der den Blues singen kann, seine bittersüßen Ton-Geschichten zum lyrischen Sprechen bringen kann.
Wenn Melody Gardot spricht, hat der Blues-Gesang endlich wieder einen Namen !
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Seelenbalsam gegen den Blues,
19. April 2008
Wolle hat das Wichtigste schon gesagt! So möchte ich nur noch knapp ergänzen: endlich mal wieder eine Scheibe, die über dem Einheitsbrei deutlich heraus ragt. Schöne Stimme, gute Texte und tolle musikalische Begleitung und das alles in annähernd bester Soundqualität.
Da könnte noch einiges Gutes d'raus werden!
xD
22 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wo kommen wir denn da hin.... mit dem Jazz?,
3. Mai 2008
Der erste song beginnt, wie die hunderttausendste abgeleierte Version von Summertime. Dann die riesen Überraschung: Es ist gar nicht summertime, es nennt sich "Worrisome Heart". Es ist der erste Titel der Platte des "neuen Phänomens" (laut Jazzecho) Melody Gardot. Der erste Titel.... der erste Eindruck, der song, der den Hörer fesseln soll.
Das Gegenteil ist der Fall. Mich schauderte es bei dem Gedanken mir die gesamte Platte anhören zu müssen.
Über vier Minuten lang passiert nichts auf harmonischer Ebene und die tolle musikalische Begleitung" (wie die Opposition es beschreibt) droht beinahe einzuschlafen.
Sorry, aber ich kann mit der Platte gar nichts anfangen und hoffe, dass ich all den orientierungslosen Plattensuchern einen Gegenpol zu der einseitigen Meinungskonzentration hier liefern konnte.
Aber: Hört sie euch doch selbst an, denn über Musik lässt sich bekanntlich nicht streiten. Distanziert euch von den Rezensionen und macht euch euer eigenes Bild!
Damit kommt jeder für sich am Weitesten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einfach nur gut
Ich bin keine Spezialistin für Jazz und Blues und es ist mir auch egal, ob es schon Sängerinnen gibt, die vorher, nachher oder gleichzeitig ähnlich singen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Moiki veröffentlicht
Wie ein Teebeutel der zum 7ten mal aufgegossen wird...
ist diese CD vol Melody Gardot. Die X-te neue Norah Jones, die X-te Endeckung des Jahres vermag es nicht mich zum Zuhören zu bringen. Lesen Sie weiter...
Vor Monaten von Andreas Gaebel veröffentlicht
Gutes Album
Die Vorgeschichte/Biographie der Sängerin aus den USA, die nach einem schweren Autounfall und der schweren Zeit danach ihre Songs schrieb ist soweit bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Martin Oehri, unterhaltung-the... veröffentlicht
schon wieder
Achjottchen, schon wieder eine neue Jazzsängerin. Da kommt ja keiner mehr hinterher. Und alle sind sie natürlich das größte seit Lady Day.
Ich glaub's nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jeeves veröffentlicht