Mein erster kleiner Job
Da sitze ich nun, an meinem ersten Arbeitsplatz und grinse in mich hinein, denn so selbstbewusst ich auch beim Vorstellungsgespraech einer hiesigen Jobagentur vor ein paar Wochen war, heute morgen schlotterten mir doch etwas die Knie, denn ich arbeite fuer eine recht imposante Bergbaufirma und vertrete heute die Rezeption, da das gesamte Team zu einem ausgiebigen Business Lunch geht und ich quasi den “Laden” huete.
Puh, ja, ich bin ja des Englischen maechtig, aber versteh mal einer all die verschiedenen auusie-englischen Aussprachen und Dialekte und dann noch am Telefon, wo der ein oder andere sich anhoert als hielte er oder sie ein Taschentuch vor dem Mund.
Naja, ich will ja lernen und habe mich ja selbst in diesen Job geworfen und wollte ja partut keinen Job, wo man in einem Kaemmerlein sitzt und stupide Daten eintraegt, was naemlich meine Mitbewohnerin (Englaenderin, mit Work-und-Travel-Visum und immerhin native spaeker im Vergleich zu mir) seit vier Wochen jeden Tag macht. No, never, das ist mir zu langweilig.
Ich wollte lieber mit Menschen zu tun haben und wenigstens halbwegs wichtige Aufgaben zu tun haben (ist das deutsch? klingt schraeg…), mehr als nur Essen und Getraenke durch die Gegend zu tragen (aka kellnern).
An jenem Tag, als ich mich mit einer der vielen Temp Job Agencies registrierte oder besser gesagt, mich live in Person vorstellte, hatte mein zustaendiger Sachbearbeiter zwei (temp) Jobs auf dem Tisch, die noch frei waren. Temp-Jobs sind sowas wie Nebenjobs, jedoch auf Vollzeitbasis (9-5pm) 5 Tage die Woche, dennoch meist nur ein paar Wochen von Dauer.
Ich haette sie nicht annehmen muessen, aber ich war sehr jobhungrig und dachte gleich zwei Jobs auf einmal ohne grosse Muehe ist besser als nix.
Einer der Jobs war dieser jener, wo ich mich gerade befinde und es ist auch nur ein Ein-Tages-Job; dafuer aber ein sehr netter. Denn ich habe wirklich nicht viel zu tun und wurde sogar ausdruecklich darauf hingewiesen, dass ich bitte das Internet besurfen sollte, da es bestimmt ein sehr ruhiger und langweiliger Nachmittag werden wuerde. Dazu wurde mir noch eine frische Ausgabe der Zeitung “The West Australian” hingelegt. Prima, denn ich habe nichts zu lesen mit, obwohl mein Arbeitsvermittler auch schon meinte, ich solle mir evtl. ein Buch zum Lesen mitnehmen. Das strebt jedoch gegen meine Arbeitsmanier. Ich bin schon gluecklich, dass ich offiziell im Internet surfen darf. Denn normalerweise ist das ein absolutes no-go (nicht erlaubt).
Mein halber Tag ist fast um und ich hatte bisher sieben Anrufe, wovon ich von Fuenfen die Namen, Nummern und Anliegen notiert habe. Von den Anrufern habe ich bis auf eine aeltere Dame alle gut verstehen koennen. Naja und einmal musste ich beim Nachnamen nachfragen, was ja mal vorkommen kann, wenn eine sehr tiefe maennliche Stimme durch die Leitung brummt. Insgesamt waren alle sehr freundlich, und ich war erst freundlich, mannoman, wie ich die englische Sprache doch liebe. Wobei ich mich gewundert habe, dass dieses “how are you” Gefrage/Gehabe irgendwie gefehlt hat. Haette ich es sagen muessen? Keiner hat mich gefragt, wie es mir geht…hmm vielleicht war es meine Aufgabe, schliesslich habe ich ja zuerst gesprochen? Falls Sabine hier mitliest, wie ist es denn bei Dir da drueben in London? Bei allen Businesstelefongespraechen mit oder ohne HAU?
In zehn Minuten ist meine Schicht zuende und noch sind die wichtigen Herrschaften nicht zurueck, obwohl sie meinten, sie kaemen bestimmt gegen 15 Uhr, eventuell etwas spaeter. Ob ich wohl dann auch noch bezahlt werde, wenn ich laenger hier sitze? Ich hoffe es wohl doch!
Um 17:30 bin ich mit Nathan zuhause verabredet und wir wollen ein japanisches Restaurant bei uns um die Ecke ausprobieren. Nach Hause brauche ich ungefaehr 45 Minuten mit zwei verschiedenen Bussen (inkl. Wartezeit und Fussmarsch). Das heisst, ich muesste also spaetestens in 20 Minuten den Laden hier verlassen. Hmm…mal schauen.
Draussen biegen sich die Baeume und Palmen! Sieht ganz schoen duester aus. Ich sitze hier in so nem Glaskasten und hoffe, dass keine der riesigen Palmen umknickt. Hier ist Sturm angesagt, aber richtig heftig. Wind mit bis zu 100km/Std. Heute morgen, auf dem Weg zum Bus, bin ich richtig schoen nass geworden, denn wenn es hier regnet, dann ist es gleich wie ein tropischer Regenguss (habe sowas bisher nur hier erlebt). Wir haben mal wieder ein Unwetter sondergleichen. Ich hoffe, ich komme einigermassen trocken nach Hause.
Ja, just in diesem Moment kommt die Brigarde vom langen Mittagsmeeting zurueck. Ich kann also doch puenktlich gehen. Und es sieht so aus, als wenn es grad mal nicht regnet. Prima!
April 2, 2008 - 11:38 pmDie kleene Eventpromotante sagt ihrem Team GoodBye
Ich komme gar nicht mehr mit dem Schreiben hinterher; es ist einfach zu viel los im Moment.
VOR-Letzte Woche Donnerstag hatten wir ein Promotreffen und ich nutze zugleich die Möglichkeit mich aus dem Team zu verabschieden, auch wenn ich noch bis Ende dieser letzter Woche am Arbeiten bin war. Da aber das gesamte Team eingeladen war (ca. 30 Personen), dachte ich, es wäre doch toll, noch mal alle zu sehen und allen mitzuteilen, dass ich das Team verlasse und warum (denn viele wissen noch nichts von meinen Australienplänen). Leider waren nur fünf Promos anwesend, dazu der Teamchef, der zukünftig neue Teamchef und die Abteilungschefs (3 an der Zahl). 4 Leute sind grad im Ausland, aber was war mit den restlichen 26?? Echt schade.
Somit hielt ich mich mit meiner “Verabschiedungsrede” zurück, da die paar, die anwesend waren, eh alle schon Bescheid wussten.
Die Chefin bemerkte, dass es normalerweise nicht vorkommt, dass Promoter beim Austritt aus dem Team ein Geschenk erhalten, aber wer so lange im Team sei, nämlich mehr als 6 1/2 Jahre (im Schnitt sind die Leute meist zwischen ein paar Monaten und vielleicht bis zu 2 Jahren dabei.), der bekomme ein kleines Dankeschön. 
Mir wurde für meinen Einsatz über die Jahre gedankt und man wünschte mir viel Glück auf meinem weiteren Weg in Australien.
Nach dem Treffen war noch ein Abstecher in eine Bar geplant. Unsere Chefin sagte, sie komme eventuell nach. Wir rechneten aber nicht damit. In der Bar war es überraschenderweise sehr nett. Mit so ‘nem kleinen Haufen an Leuten kann es durchaus sehr lustig werden und die (unter Kielern sehr angesagte aber mir bisher unbekannte) Bar gefiel mir auch sehr gut. Überrascht war ich auch, als ich erfuhr, dass einer aus unserem Team Mitinhaber dieser Bar sei. Daher ging die erste Runde aufs Haus. Sehr nett. Unsere Chefin kam später doch noch hinzu, was (nicht nur) ich echt sehr cool fand, denn normalerweise feiern die Chefs mit uns so privat nicht zusammen. Ich habe es jedenfalls bisher nicht erlebt. Selbst auf Weihnachtsfeiern kommt man sich nicht so nah, da diese Feiern doch auch irgendwie Arbeit sind. Man verhält sich einfach anders. Daher fand ich sehr nett, meine langjährige Chefin mal privat (und halt viel lockerer) kennen zu lernen. Die Gespräche waren teilweise schon recht intim, wie sie selbst auch eingestehen musste, aber irgendwie war diese Chefin-Angestellte Barriere nur noch hauchdünn zu spüren und man tauschte sich “von Frau zu Frau” aus, was einfach immer wieder interessant ist. Gerade wenn da ein paar mehr Altersjahre dazwischen liegen. Schade, dass man sich nicht schon früher mal so von dieser doch sehr netten Seite her kennen gelernt hat. Im Job gab es immer viel Distanz. Das “oben” und das “unten” war deutlich zu spüren. Meine Chefin ist zudem im Team nicht gerade beliebt, weil sie für einige zuviel meckert fordert und einen nicht sehr oft spüren lässt, dass sie zufrieden mit einem ist/war. Ich fühlte zumindest, dass sie mich mochte (denke ich jedenfalls).
Bei Prosecco auf Eis, Weinschorle (ich musste noch fahren), sowie Bier, Whiskey und Kurzen (Schnäpsen) unterhielten wir uns bis spät in die Nacht.
Am gestrigen Tage Letzte Woche Donnerstag hatte ich dann meinen allerallerletzten (ich kann mir nen schnief nicht verkneifen) Arbeitstag. Bei schönstem Wetter und guter Laune saß ich zum letzten Mal hier:

und hatte einen angenehmen letzten Tag
Ihr wisst schon, die Annahmestelle für alles nur nicht den Radetzky Marsch.
Danach überreichte ich meinen Chefs und Kollegen samt Abschlussworten eine kleine Fotocollage mit einer Art “Best-of” meiner Einsätze
und ein paar einzelne teilweise ziemlich alte Fotos, wo unter anderem auch andere Arbeitskollegen sich visuell zum Horst gemacht hatten. Luschtich…Die Bilder wurden mir aus den Händen gerissen und ich denke, die kleine Freude ist gelungen.
Von meinem Teamkoordinator habe ich ebenso sehr nette Worte zum Abschied bekommen. Es hiess unter anderem “Nach sechs-ein-halb Jahren verlässt damit die erfahrendste Promoterin das Team. Für die stets hervorragende und v.a. zuverlässige Mitarbeit sei Anja an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Es verlässt uns eine ganz wichtige Stütze des Teams, die so schnell niemand ersetzen können wird. Vielen Dank Anja, und v.a. noch viel mehr Spaß und Erfolg in Deiner neuen Wahlheimat Australien!” Wow, tolle Worte wie ich finde.
6 1/2 Jahre habe ich den verschiedensten Events beigewohnt und viel gelernt, ne Menge netter (und manchmal nicht so netter) Menschen kennen gelernt, und bin nun gut gewappnet für das was noch vor mir liegt. Ich freu mich drauf.
Darf es etwas Süßes für Sie sein?
Ja gern, ich nehme Sie dann gleich mit.
Sehr witzig. So und so ähnlich haben sich zig Situationen zwischenmenschlicher Art in einem großen Einkaufszentrum vergangene Woche in Kiel zugetragen. Ich war mal wieder on promo tour und habe 7 Tage non-stop gearbeitet. Die Schichten waren zwar zeitlich gar nicht so lang, aber sechs Stunden ununterbrochen gehen und sabbeln, dazu in einem stickigen Einkaufscenter und leider nur 15 Minuten Pause strengen doch ganz schön an. Auch die acht Stunden in einem anderen Ambiente, sitzenderweise und mit grellem Bildschirm vor der Nase, können anstrengen, wenn man nix zu tun hat. Gähn.
Was ich unter anderem letzte Woche so getrieben habe ist sogar festgehalten worden. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass ich breit gegrinst hatte, aber irgendwie sieht es etwas zögerlich aus…oder soll ich sagen erschlafft? Ja, ich sehe irgendwie ganz schön verquollen aus…am 6.Tag:

Das gute an dem Job waren die zig Kartons, die wir geleert haben, die ich dann mitnehmen konnte. Es hatte sich in dem Einkaufzentrum bis zum Centermanagement herumgesprochen, dass ich ne eifrige Kartonsammlerin bin und mir wurden Exklusivrechte zuteil, so dass ich folgende Prachtstücke aus den geheimen Gefilden des Hauses zusätzlich mein Eigen nennen darf:

Ja, ich habe sie ALLE in meine A-Klasse bekommen. Ohne umklappen und noch mit drei großen Altkleidersäcken und anderem Kram im Auto. Ich sach ja imma, mein Auto ist das reinste Raumwunder.
Naja und wenn sie dann nicht rote Herzballons und anderen Schnick-Schnack verteilte, den Moderatoren bei Bühnenshows assistierte, hundertausendmal die gleichen Worte am Tag sabbelte, sich mit dem dummen manchmal auch recht liebenswerten Volk herumschlug oder sich den Arsch Hintern an der Hotline platt saß, dann machte sie auch das hier:

Ausmistalarm die 100.ste oder so ähnlich…immer wieder aufräumen, ausmüllen, wegschmeissen, sortieren, es scheint kein Ende zu nehmen…


Die gebrannten und die Daten-CDs habe ich aus den Hüllen genommen, um sie in meine CD Booklets zu sortieren, weils platzsparender ist. Die Musik-CDs sind erstmal in ner Schublade und kommen in einen Karton. Ich werde sie wohl (erstmal) nicht mitnehmen.
Die CD Regale sind nun schon mal leer und ich suche jemanden, der sie gebrauchen kann und mir noch nen Obulus dafür gibt. Ansonsten bekommt sie meine mum.
Eine meiner “to sell” Ecken, die noch überquillt:

Jetzt heisst es erstmal Kartons packen, damit die Möbel leer werden. Und Kartons packen, die ich bald zu meinem Liebsten schicken kann.
Cola’s Wunschhotline…aber nur heute
Wie ja einige von euch wissen, arbeite ich unter anderem bei einer Radiovermarktungsfirma und momentan betreue ich dort eins der Grossevents des Jahres in der Vorbereitung mit. Dazu gehört auch die Abwicklung des Kartenverkaufs über Internet und Telefon. Immer wieder lustig, wenn ein Radiohörer die falsche Telefonnummer wählt und auf “meinem” Anrufbeantworter landet. Man stelle sich nun eine ältere Frau mit krächtziger und etwas waschweibmässiger Stimme vor, die dann folgende Nachricht hinterliess:
Gisela, guten Tach, ich würd gern mal den Radetzky Marsch hören, wenn das ginge, ja? Danke. … Oder den Gefangenenchor…Tschüssss!…und was von Heino…und hier…Karl Gott, Biene Maja und solche Sachen, nä?!! … danke. Tschüss.
Das “tschüss” klang wie eher wie ein “tschöss”.
Klarer Fall von falsch verbunden, aber ich will dann mal nicht so sein.
Bidde schön, hier der sagenumworbene Radetzky Marsch von Johann Strauss:
Und hier kommt die freche Biene:
Heino geht nun wirklich nicht. So viele Wünsche auf einmal, ne ne, also beim nächsten Mal dann, ok?
Viel lieber spiele ich noch den Lieblingssong von misterNatey:
Man stelle sich also die missy mit Nathan dem Weisen vor, sie rockt die Bude und er versucht den deutschen Text mitzusingen und lacht sich kaputt, weil missy so herzhaft abrockt und weil das Lied beim dem “ho-ho-ho” einfach so lustig klingt. ![]()
Memories of Winter/Weihnachten 2005 in Maine…hach ja, wat miss ich das Zusammen(albern)sein mit dem Herrn Natey…
Hier noch ein weiteres Schmankerl der Band, ESPECIALLY FOR NATEY to see a very old performance of Dschingis Khan (the photo of the singer in the beginning reminds me of something):
January 9, 2008 - 3:22 pmPersönliche Hotlinefragen Toplist #1
-DE-
Das Telefon klingelt…ich nehm den Hörer ab….jemand faselt an der anderen Leitung ohne zu merken, dass ich bereits rangegangen bin. Etwas nervös sabbelt ein älterer Herr dann drauf los, ohne seinen Namen zu nennen. Hat er wohl in der Aufregung jetzt mit einer Dame an der Hotline (mit mir) verbunden zu sein, vergessen. Er ist der Typus Mensch, der bei einer Hotline anruft und bevor das Problem beim Namen zu nennen, sagt er wirre Sachen ohne Zusammenhang, so dass ich versuchen muss, ihm gedanklich auf die Schliche zu kommen. Er brabbelt in einer Tour und ich frag mich, ob er wirklich mit MIR spricht. Doch dann sagt er am Ende…”ja und dann klickt man da” und “da bin ich grad mit der Maus raufgeklettert, verstehen Sie”?
Bidde was??? Ich sage denke, “wo sind sie mit ihrer Maus (Frau?Gattin?) gerade raufgeklettert?”. Es stellt sich heraus, dass der Herr irgendwo gerade mit seiner Computermaus am Herumklicken war und mir das so mitteilen wollte. Gut, dass ich so viel Verständnis habe und mich in die Leute hineindenken kann. Aber ich musste schon aufpassen, dass das breite Grinsen nicht zu sehr aus meinen Worten herauszuhören ist.
Ich bin dann dabei die Bestellung aufzunehmen. Der Herr hat sich für Stehplätze entschieden und möchte gerne sieben Stück. Am Ende des Bestellvorganges fragt er mich dann, wie das mit den festen Stehplätzen vonstatten geht: “sind dann da so kleine Kästchen auf der Stellfläche (vor der Bühne), in denen man steht?”. Kurze Schweigesekunde meinerseits. Hüpfende Fragezeichen in meinem Hirn. Fassungslosigkeit. Halber Nervenzusammenbruch. ![]()
Ja, genau, jeder hat einen Radius von einem Quadratmeter vor der Bühne und darf sich nicht ausserhalb dieses ihm/ihr zugewiesenen Stellplatzes bewegen. Hallooooo???? Gehts noch?
Spätestens jetzt muss ich mich richig beherrschen, nicht laut loszulachen. Ich kriege natürlich charmant die Kurve und zum Glück sagt er noch sowas wie, “oh mensch *Heiner*, ich hau Dich gleich…(…) der sagte nämlich, ich soll das fragen”. (Anmerkung der Blogistin: Name entfallen, daher einen ausgedacht). Okay, mein Anrufer wurde also veräppelt. Trotzdem geht diese Frage in meine persönliche Toplist der Fragen an der Event-Hotline ein, an der ich gerade (und insgesamt schon seit ein paar Jahren immer mal wieder) arbeite. Unglaublich….das Leben scheint für einige wirklich ein paar Fallstrecken parat zu haben.
ColaCalendar with short days
Dear readers, I check my blog every day, but my brain is quite empty after these long days I have at the moment and I don’t know what to write about. There are enough cool, funny and weird stories happening but I can’t coordinate my brain to keep them until the night to write them down. I am a little bit overworked…here you see why:
This week so far…
Monday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9 pm.
Tuesday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9 pm.
Wednesday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9.30 pm.
Thursday, went up at 3.15 am (!!), took the train at 5 am to reach Potsdam (near Berlin) at around 10 am, had a four hour job training, took train back, reached home at 8.30 pm.
Today, Friday, worked from 9 am to 8 pm, reached home at 9.45 pm.
Saturday, work from 9 am to 8 pm, home at around 9.30 pm.
Sunday, FREE day.
65 hour week is over.
Next week (will be a shorter week, only about 50 hours) :
Monday, work from 9 am to 8 pm, home at around 9.30 pm.
Tuesday, leave house at 9 am, probably coming home at around 8 pm,…and so on and so on.
Since a while I am working six days/week. Sunday is my only free day. My workaholic time ends on the 19th, when I fly to Stuttgart to visit my sister over the Christmas holidays. My days are very short, mostly I only have three hours before I go to bed, but I am very organized, because I only have very few time to eat, shop, organize things, and sleep. This little time gets the highest attention and surprisingly I get a lot of stuff done, except for the Christmas package for Nathan, which really needs to be sent sooner than soon, because I worry that it won’t reach its goal before Christmas…snail mail needs from 10 to 30 days. I can pay 13 Euro (15-30 days), 26 Euro (10-15 days) or 32 Euro (10-12 days) for the shipping. Hopefully I can send it on Monday. Probably I’ll take the 26 Euro shipping if the weight will be under 2 kilogram. Otherwise I must take the 32 Euro shipping.
June 29, 2007 - 5:49 pmnormal ist das nicht oder?
murphys gesetz hat mal wieder zugeschlagen. missyCola macht eine bewerbung fertig und muss noch ein paar dateien vom .doc format in ein .pdf umwandeln, damit sie es bequem im copyshop ausdrucken lassen kann. sie will die gesamten bewerbungsunterlagen dann persönlich abgeben (aus zeitgründen). leider ging mal wieder alles schief..
ein auszug:
puhh…wat’n stress. und es soll vorerst auch nicht aufhören.
muss noch diverse kündigungen an banken und kundensammelkarten schreiben (was hat man sich alles nur so angesammelt in den letzten jahren, pfui),
evtl sonntag auf den flohmarkt (hausstand noch immer zu groß, alles muss raus, wie sagte pedi noch: bei mir passt alles in zwei koffer, DAS WILL ICH AUCH!),
morgen nach kiel zweck fliesen für haus nebenan aussuchen und falsch gekaufte badewanne in ein anderes maß umtauschen,
dann mich mit der firma meines garagentors auseinandersetzen, das heisst, denen dampf machen, dass die das tor endlich auf garantie heile machen und nicht einem armen alten mann (meinem papa) das mit der noch vorhandenen garantie verheimlichen und noch geld abknöpfen (bisher 50 Euro für ein immer noch kaputtes tor),
etc. die liste ist schier unendlich…
eure busy missyCola
p.s.: habe es dennoch geschafft, heute noch schnell nen erdbeerkuchen zu backen. der war schon vor tagen fällig, leider hatte ich nie zeit.
so, der wird nun angeschnitten und heute gebe ich mir mal nen ordentlichen schlag (-sahne). ![]()
missyCola in between mud, music and drunken party people
…wieder zurück vom Hurricane Festival aus Scheeßel. Drei Tage lang hieß es, laute Musik, betrunkene Menschen und ne Menge Dreck, Schlamm und Gestank zu ertragen, um für de*lta r*adio unterwegs zu sein. Ja, ich war da nicht zum Feiern, sondern zum Arbeiten.
Hier ein paar Impressionen:
…back from the Hurricane open-air in Scheeßel (between Hamburg and Bremen). Three days I had to bear loud music, drunken people and a lot of dirt, mud and stink to be on the way for de*lta r*adio. Yes, I wasn’t there to party, but I worked.
Some impressions:
Nach dem Samstag sah ich so aus
After Saturday I looked like this
Komisch, es war doch gar nicht sooo schlammig…
Weird, it has not been thaaat muddy… ;o)
In der Pause von Fans heiß umschwärmt
During our break idolized by fans
Viele verschiedene “interessante” Kleidungsstile (leider hatte ich meine eigene Kamera nur am letzen Tag dabei); nett auch die Herren an der Pinkelrinne, hihi
Many different “interesting” clothing styles (unfortunately I only brought my cam on the last day); see the guys on the pee-gutter, “nice”
Kurz relaxen im VIP Zelt
Relaxing in the VIP tent
Me First & The Gimme Gimmes Konzert
Jede Menge Polizei war auch anwesend
There was quite a lot of police as well
Das Auto eines deutschen (Koch-) Stars entdeckt, wer weiß, wem es gehört? Schaut mal aufs Nummernschild…vielleicht kommt wer drauf
Discovered the car of a German (cooking-) star, who knows from whom it is? Check the license plate…maybe you will know it then
Puh, ich muss mich erstmal vom Wochenende erholen. Drei Tag hintereinander 13-14 Stunden gearbeitet, sich den Mund fusselig geredet und im tiefen Matsch herumgestiefelt. Pause.
Sigh, I still need to recover from the weekend. Working 13-14 hours three days in a row, talked until blue in the face and strode through deep mud.
Pause.
Ich bin dann mal eben weg, I am gone for the weekend
…ich bin mal eben fürs Wochenende weg…nämlich hier zu finden.
Not that you are wondering, I am gone for the weekend….you can find me here.
![]()
Nicht mein Tag
GERMAN:
War gestern Freitag der 13.? Es kam mir jedenfalls so vor. Irgendwie war es so ein Tag (gestern), an dem ich wohl einige Tests bestehen sollte….
Morgens vor der Arbeit noch schnell bei der Post vorbei, um meine Benachrichtigungskarte gegen ein Päckchen von einzutauschen. Schnell? Ich musste 15min warten, da ne lange Schlange vor mir war und von den vier Schaltern erst nur zwei, später dann drei geöffnet waren. Somit musste ich danach zur Arbeit rasen. Nix mit 100 Stundenkilometer auf der Landstrasse. Ich habe es riskiert geblitzt zu werden, wenn ich denn bloß nicht zu spät zur Arbeit komme. Zu allem Unmut hatte ich entweder langsame Autos mit Anhänger vor mir oder verfrühte Sonntagsfahrer, die sich die Landschaft anguckten. Die rasende Cola hat zum Glück ein schnelles Auto und legte so einige Überholmanöver hin. Wer sagts denn; nach genau 15 Minuten betrat ich den Markt in Rendburg. Am Freitag hatte ich für die gleiche Strecke knapp 30 Minuten gebraucht, habe dafür aber auch nicht so viele Geschwindigkeitsbegrenzungen gebrochen, hihi.
Im Markt war zusätzlich Kindertag, so dass ein erhöhtes Besucheraufkommen zu verzeichnen war. Die Kollegin meiner Abteilung hatte selbst genug in ihrer Schuh-und Kleidungsabteilung zu tun, so dass ich heute keine Hilfe beim Vorbereiten von Luftballontrauben hatte. Somit beschäftigte ich mich eine lange Zeit mit schnödem Luftballonaufbasen, was natürlich eine Maschine für mich erledigte, die jedoch ca. 45 Sekunden für einen Ballon benötigte. Viel zu lange! Meine Sätze, die ich bereits am Vortag in wenigen Änderungen rauf und runter spulte klangen wie folgt: “Möchtest Du einen Luftballon haben? *Luftballon reichend u.den Eltern zuwendend* “Guten Tag, für Sie habe ich auch eine Kleinigkeit; einen Reality-Kugelschreiber. *Kunde sagt ‘ohh’ und ‘danke’* *ich reiche einen kleinen Papier-Aktionsgutschein* “Sie bekommen 20 Prozent Rabatt auf alle Reality Artikel, auch auf bereits reduzierte Ware. Heute ist der letzte Tag der 20 Prozent Aktion, vielleicht haben Sie ja Lust sich ein bisschen umzuschauen? Unsere Kollektion befindet sich direkt (hinter Ihnen, rechts von Ihnen, links von Ihnen, da vorne)” *Kunde sagt ‘oh ja gerne, da stöbere ich/wir doch gleich mal’*. Ich grinse und wünsche noch viel Spass bevor ich mich gleich der nächsten Familie zuwende. Nach 8 Stunden hat man ne Matschbirne.
Zum Glück rege ich mich nur über ganz wenige Kunden auf, denn die meisten waren echt nett, hörten mir zu, lächelten und sagten sogar meistens bitte und danke.
Gehört jetzt nicht zu den Missgeschicken des Tages, aber trotzdem gab es noch die Wunderung des Tages: wieso verbringen so viele Menschen/Familien/Paare ihren schönen freien Samstag in einem hässlichen Supermarkt? Ich habe sehr viele, also sehr sehr viele Menschen/Familien/Paare beobachten können, die sich bis zu drei Stunden in jenem Markt aufhielten. Ich habe einige sogar aus Versehen zu Luftballon/Kugelschreiber Zwecken angesprochen, da ich sie erst nicht wiedererkannt hatte, aber sie meinten dann gleich, sie hätten ja schon was von mir bekommen. Ja, dachte ich, jetzt kommen sie mir auch bekannt vor, waren sie nicht schon vor zwei Stunden hier? Konsumverseuchtes Volk. Wenn Eltern mit ihren Kindern am Wochenende stundenlang in einer Supermarktkette shoppen gehen, wie sollen die Kinder dann nicht konsumverseucht aufwachsen? Die werden doch immer nur haben, haben, haben wollen, oder nicht?
Ich begreife es nicht. Bei einem Typen hatte ich schon gedacht, es sei der Ladendetektiv, da er ca. ne Stunde immer in der Nähe um die Regale herumstänzelte und komische Blicke durch die Regale tätigte. Allerdings hatte er ein pinkes T-Shirt an, was für nen Detektiv wohl zu auffällig gewesen wäre. Ich musste feststellen, dass auch er nur anscheinend keine bessere Samstagsbeschäftigung hatte.
Am Ende des Arbeitstages habe ich noch fast 30 Minuten überzogen, da ich kreuz und quer durch den Riesenmarkt geschickt wurde, um zu einem funktionierenden Faxgerät zu kommen. Ich musste meiner Agentur eigentlich nur zwei Seiten faxen, aber bei denen war dauerbesetzt und ich habe es dann am Ende sein gelassen. Schliesslich stehe ich da nicht ewig rum, wenn ich nicht mehr bezahlt werde.
Zuhause dachte ich mir dann, ich nehm ein schönes Bad und rufe meinen Schatzi an. Punkt eins: Die halbe Badewanne lief noch heißes Wasser ein, ab dann wurde das Wasser immer kälter. So ein Mist. Ist der Boiler leer, oder wie? Na toll, wenn ich schon mal baden will…(kommt äußerst selten vor). Na, das Wasser war dann halt nur noch warm und nicht mehr heiß. Punkt zwei: Gerade schön ein paar Minuten in der Wanne relaxt, dann wollte ich erst ein bisl lesen und greif mein Buch, dass neben mir auf dem Handwaschbecken liegt. Von meiner Position unten in der Wanne konnte ich nicht sehen, dass ich mein Telefon oben auf das Buch gelegt hatte. Schwupps, und es fiel natürlich in die Badewanne. Platsch. SCHEIIIIßE!!! Sorry, aber genau so hab ich es geschrien! Auf die Tasten gedrückt und noch ging das Telefon. Dann habe ich es (leider) geschüttelt (wie kann man so dämlich sein) und danach, nachdem sich die Wassertröpfchen schön im Gehäuse auf der Platine verteilt hatten, ging das Telefon natürlich nicht mehr. ![]()
Ab dann konnte ich nicht mehr in der Wanne relaxen. Ich dachte nur, toll, jetzt kannst Du das gerade verdiente Geld gleich wieder in ein neues Telefon stecken. Doppel toll, jetzt kann ich meinen Schatz nicht anrufen und er mich auch nicht. Super, mitten im Bewerbungsprozess, und ich kann ab nun erstmal nur ne Handynummer angeben, wie proletenhaft sieht das denn aus?! Toll, toll, Mist verdammter!
15 Minuten habe ich es in der Wanne ausgehalten, doch dann wollte ich mich ums Telefon kümmern. Erstmal Trockenföhnen, dachte ich. Also ein paar Minuten fönen und…nix geht…Tasten gedrückt und keine Reaktion. Sch… Dann habe ich versucht das Gehäuse zu öffnen, um den Wasserschaden innen zu begutachten. Leider war das nicht so einfach, denn ich habe das Gehäuse nicht aufbekommen. Es gab keine Schrauben und ich wollte es nicht kaputt machen, indem ich es mit zu viel Gewalt aufhebel. Dann kam die Idee, dass man vielleicht die gummierten Tasten abnehmen kann. Mit dem Schraubenzieher drumherum gedrückt und gepiekt und *zack* hatte ich eine Gummitaste in der Hand. Kaputt. Abgerissen. Na super.
Das war eine der beiden Menütasten mit denen man z.B. die Wahlwiederholung nutzt.
Habe dann weiter gefönt, bis das Fon schon ganz heiss war. Und, siehe da, nach ca. 10 Minuten Befönung von allen Seiten, funzte das Fon wieder. JUCHUU! Schade nur, dass ich die Taste demoliert habe. Ich könnt mich….arghhh!
Den Schatzi habe ich dann jedoch nicht mehr angerufen, weil ich ganz schön groggi und nach meinem schlechten Tag auch nicht besonders gesprächig war.
Honey, how was your day? Don’t ask, grrrr!
Ach, zum krönenden Abschluss hatte ich noch vergessen zu erwähnen, dass ich meine gute Molton Matratzenschonauflage gewaschen hatte und meinen Papa (von der Arbeit aus angerufen und) gebeten hatte, sie draussen auf die Leine zu hängen, da ich es vergessen hatte. Leider regnete es in Ecktown und mein Papa gab sie dann meiner Mom, die einen Trockner hat und da sie nur ein paar Kilometer entfernt wohnt, war das kein Problem, das Ding abends noch abnzuholen. Leider vergaß meine Mama den ‘Auftrag’ das Teil in den Trockner zu tun und als ich abends von der Arbeit nach Hause kam, war die Auflage natürlich noch total nass. Somit konnte ich leider nicht in meinem Bett schlafen, da ich eine pure Naturlatexmatratze habe, auf der man ohne den Schutzbezug nicht schlafen, bzw. schwitzen sollte, da man direkt auf dem Latex (ohne Zwischenstoffe) liegt. Zum Glück habe ich eine sehr bequeme Couch, die dann als Bett herhalten musste. War auch gar nicht so schlimm.
ENGLISH:
The English translation may follow tomorrow. Sorry, I write too much…bla bla Cola.
