23. Juni
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Der 23. Juni ist der 174. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 175. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 191 Tage bis zum Jahresende.
Historische Jahrestage
Mai · Juni · Juli
Inhaltsverzeichnis
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
1101: Lombardische Kreuzfahrer erobern Ankara während des Kreuzzuges von 1101. 1197: Vladislav Heinrich wird zum böhmischen Herzog gewählt. Er wird jedoch wenig später zugunsten seines Bruders Ottokar I. abdanken, um den Familienstreit der Přemysliden nicht eskalieren zu lassen. 1372: Die zweitägige Seeschlacht von La Rochelle im Hundertjährigen Krieg endet mit einem Sieg der französisch-kastilischen Flotte über die Engländer. 1565: Bei der Belagerung von Malta gelingt den Osmanen die Eroberung des Forts St. Elmo nach Plänen des Korsaren Turgut Reis, der dabei ums Leben kommt.
1611: Der englische Seefahrer Henry Hudson wird mit seinem Sohn und sieben treuen Crewmitgliedern nach einer Meuterei in einem offenen Boot ausgesetzt. Danach wird nie mehr was von den Ausgesetzten gehört. 1656: Im Vertrag von Marienburg sichert sich Schwedens König Karl X. Gustav Brandenburg-Preußen als Bündnispartner im Zweiten Nordischen Krieg.
1757: In der Schlacht bei Plassey besiegt eine Söldnertruppe der Britischen Ostindien-Kompanie unter Führung von Robert Clive die Truppe von Siraj-ud-Daula, dem letzten unabhängigen Nawab von Bengalen. Die Schlacht wird als der Beginn der britischen Herrschaft in Indien betrachtet. 1758: In der Schlacht bei Krefeld während des Siebenjährigen Krieges besiegen die Preußen unter Prinz Ferdinand von Braunschweig ein überlegenes französisches Heer unter der Führung des Grafen von Clermont. 1760: Im Siebenjährigen Krieg besiegt in der Schlacht bei Landeshut die österreichische die preußische Armee. Der preußische Heerführer Heinrich August de la Motte Fouqué ist prominentester Gefangener. 1865: Mit der Kapitulation der letzten konföderierten Truppen in Texas endet der Sezessionskrieg. 1915: Die Erste Isonzoschlacht während des Ersten Weltkriegs beginnt.
1916: In der Schlacht um Verdun erstürmen deutsche Truppen das Zwischenwerk Thiaumont. 1924: Der Serienmörder Fritz Haarmann wird in Hannover gefasst. 1928: General Umberto Nobile lässt sich von Einar Lundborg von Spitzbergen ausfliegen. Drei Wochen später werden die Überlebenden der Italia durch den sowjetischen Eisbrecher Krassin gerettet. 1941: Großbritannien. Unterzeichnung des Beistandsabkommens mit der UdSSR und den USA. 1948: In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni beginnt die Berliner Blockade durch die Sowjets. 1948: Kommunistische Tumulte vor dem Berlin Stadthaus im Sowjetischen Sektor Berlins.
1961: Der Antarktisvertrag, mit dem eine militärische Nutzung der Antarktis ausgeschlossen wird, tritt in Kraft. 1972: Herabsetzung des bundesdeutschen Grundwehrdienstes von 18 auf 15 Monate. 1974: Rudolf Kirchschläger wird zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt. 1974: Der Kanton Jura erlangt die Unabhängigkeit vom Kanton Bern und wird eigenständiger Kanton in der schweizerischen Eidgenossenschaft. 1990: Die Republik Moldau erklärt sich für souverän.
[Bearbeiten] Wirtschaft
1948: Währungsreform: In der Sowjetischen Besatzungszone wird eine eigenen Währung eingeführt. 1993: Gründung des drittgrößten litauischen Milchindustriekonzerns AB "Žemaitijos pienas". 1999: In Belgien wird das für Coca-Cola-Getränke verhängte Verkaufsverbot aufgehoben.
[Bearbeiten] Kultur
1840: In Leipzig erfolgt die Uraufführung der komischen Oper Hans Sachs von Albert Lortzing nach dem gleichnamigen Schauspiel von Johann Ludwig Deinhardstein. 1953: Am Moskauer Bolschoi-Theater wird die Oper Die Dekabristen von Juri Alexandrowitsch Schaporin uraufgeführt. 1954: In Köln findet die Uraufführung der Oper Die Witwe von Ephesus von Hermann Reutter statt.
[Bearbeiten] Religion
0964: Die Römer liefern Papst Benedikt V. an Kaiser Otto I. aus, welcher Leo VIII. für das Amt favorisiert. 1996: Die beiden deutschen Priester Karl Leisner und Bernhard Lichtenberg werden von Papst Johannes Paul II. im Berliner Olympiastadion seliggesprochen.
[Bearbeiten] Natur und Umwelt
1887: In Kanada entsteht mit dem „Rocky Mountains Park Act“ die gesetzliche Grundlage für den Banff-Nationalpark.
[Bearbeiten] Katastrophen
1968: Bei einem Massenansturm auf einen verschlossenen Ausgang kommen in einem Fußballstadion in Buenos Aires 74 Menschen um; 150 werden verletzt. 1985: Eine Boeing 747 der indischen Luftfahrtgesellschaft Air India stürzt nach einer Bombenexplosion in den Atlantik. Dabei sterben 329 Menschen. 2000: Volksrepublik China. Nahe Luzhou in der Provinz Sichuan kentert auf dem Jangtse eine Fähre. 131 Tote. 2001: Bei einem Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru kommen 138 Menschen ums Leben.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
1894: Pierre de Coubertin gründet das Internationale Olympische Komitee.
1897: In London beginnt das erste internationale Schachturnier für Frauen. 1925: Einem sechsköpfigen Team gelingt die Erstbesteigung des Mount Logan, mit 5.959 m Kanadas höchstem Berg. 2004: Die deutsche Fußballnationalmannschaft scheidet bei der EM in Portugal gegen Tschechien mit 1:2 aus. Einen Tag später tritt Teamchef Rudi Völler von seinem Amt zurück. 2007: Die Hamburg Sea Devils gewinnen den World Bowl XV. gegen Frankfurt Galaxy mit 37:28.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
47 v. Chr.: Ptolemaios XV. Caesarion, Pharao von Ägypten 1435: Franz II., Herzog der Bretagne 1456: Margarethe von Dänemark, Königin von Schottland 1534: Oda Nobunaga, japanischer Kriegsherr 1545: Johannes Dinckel, deutscher evangelischer Theologe 1578: Hans Christoph von Ebeleben, deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter 1578: Johann Behm, deutscher lutherischer Theologe 1612: Justus Georg Schottelius, deutscher Sprachgelehrter 1668: Giovanni Battista Vico, italienischer Philosoph 1703: Maria Leszczynska, Ehefrau von König Ludwig XV. 1763: Joséphine, Kaiserin von Frankreich 1775: Louis Malus, französischer Ingenieur und Physiker 1800: Charlotte Birch-Pfeiffer, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
1804: August Borsig, deutscher Unternehmer und Gründer der Borsig-Werke 1805: Friedrich Drake, Berliner Bildhauer und Architekt 1807: Christian Märklin, deutscher protestantischer Theologe und Pädagoge 1810: Fanny Elßler, österreichische Ballettänzerin 1817: Louis Brisson, französischer katholischer Priester 1824: Carl Reinecke, deutscher Komponist und Pianist 1828: Johannes Schilling, deutscher Bildhauer 1837: Ernst Friedel, deutscher Kommunalpolitiker sowie Geschichts- und Heimatforscher 1837: Ernest Guiraud, französischer Komponist 1840: Hermann Wagner, deutscher Geograph 1843: John Gregory Bourke, US-amerikanischer Ethnologe 1843: Carl Ernst Otto Kuntze, deutscher Botaniker 1867: Robert Sterl, deutscher Maler 1875: Norman Pritchard, indischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer und Schauspieler 1875: Jakob Tiedtke, deutscher Schauspieler 1880: Adolph Zsigmondy, österreischer Zahnarzt 1884: Werner Krauß, deutscher Schauspieler 1887: Ernst Rowohlt, deutscher Verleger 1888: Paul Hertz, deutscher Politiker 1889: Anna Achmatowa, russische Dichterin 1892: John F. Seitz, US-amerikanischer Kameramann 1893: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Politiker und MdB 1894: Alfred Kinsey, US-amerikanischer Sexualforscher 1894: Eduard VIII., König von Großbritannien 1895: Joseph Vogt, deutscher Althistoriker 1897: Winifred Wagner, deutsche Leiterin der Bayreuther Festspiele 1897: Wilhelm Henke, deutscher Pfarrer, Theologe und Landesbischof in Schaumburg-Lippe 1897: Terig Tucci, argentinischer Komponist, Violinist, Pianist und Mandolinist 1899: Franz Ziegler, deutscher Politiker und MdB 1899: Jean Fourquet, französischer Germanist 1899: Gerhard Graf von Schwerin, deutscher Soldat
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
1901: Paul Verhoeven, deutscher Schauspieler 1903: Hans Christian Branner, dänischer Schriftsteller 1906: Arseni Grigorjewitsch Golowko, sowjetischer Admiral 1906: Wolfgang Koeppen, deutscher Schriftsteller 1906: Albert Lieven, deutscher Schauspieler 1906: Rolf Singer, deutscher Mykologe 1906: Josef Spies, deutscher Politiker 1906: Alberto Viani, italienischer Bildhauer 1907: James Edward Meade, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger 1909: Liselotte Herrmann, deutsche Widerstandskämpferin 1910: Jean Anouilh, französischer Dramatiker 1910: Annemarie Böll, deutsche Übersetzerin 1910: Milton Hinton, US-amerikanischer Jazzmusiker 1910: Gordon B. Hinckley, US-amerikanischer Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage 1911: Nikolai Dmitrijewitsch Kusnezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur 1911: David Ogilvy, englischer Werbetexter 1912: Alan Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker 1916: Ernst Wilimowski, deutsch-polnischer Fußballspieler 1916: Siegfried Wünsche, deutscher Motorradrennfahrer 1919: Muhammad Boudiaf, algerischer Politiker und Präsident 1919: Gerda Gmelin, deutsche Theaterschauspielerin 1919: Hermann Gmeiner, österreichischer Gründer der SOS-Kinderdörfer 1920: Gerry Wolff, deutscher Schauspieler 1921: Josefine Kohl, deutsche Leichtathletin 1923: Silkirtis Nichols, indianischer Schauspieler 1923: Wolf Rahtjen, deutscher Regisseur, Schauspieler und Autor 1923: George Russell, US-amerikanischer Jazzmusiker 1925: Manfred Fuhrmann, deutscher Philologe 1925: Sahib Shihab, us-amerikanischer Jazzmusiker 1926: Arnaldo Pomodoro, italienischer Bildhauer und Architekt 1926: Otto Werner-Mueller, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge 1927: Bob Fosse, US-amerikanischer Choreograph und Regisseur 1927: Herbert MacKay-Fraser, US-amerikanischer Rennfahrer 1928: Klaus von Dohnanyi, deutscher Politiker (SPD), Bürgermeister von Hamburg 1929: Claude Goretta, Schweizer Filmregisseur und Fernsehproduzent 1929: Henri Pousseur, belgischer Musikpädagoge und Komponist 1929: June Carter, US-amerikanische Songschreiberin und Sängerin 1929: Bart Carlier, niederländischer Fußballspieler 1931: Urs Jaeggi, Schweizer Schriftsteller, Maler und Bildhauer 1931: Ola Ullsten, schwedischer Politiker und Diplomat, 1978–79 Premierminister von Schweden 1931: Johannes Edmund Vecchi, argentinischer Generaloberer des Ordens Salesianer Don Bosco 1933: Michelangelo Pistoletto, italienischer Künstler 1934: Ingrid Kötter, deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin 1936: Jan Hoet, belgischer Kunsthistoriker 1936: Konstantinos Simitis, griechischer Politiker und Ministerpräsident 1936: Richard Bach, US-amerikanischer Schriftsteller 1937: Martti Ahtisaari, finnischer Politiker und Staatspräsident 1940: Adam Faith, britischer Sänger 1940: Dieter Thomae, deutscher Politiker und MdB 1940: Wilma Rudolph, afroamerikanische Leichtathletin und Ausnahmesportlerin 1940: Stuart Sutcliffe, britischer Maler und Musiker, frühes Mitglied der Beatles 1941: Charles Whitman, US-amerikanischer Architekturstudent, Amokläufer 1942: Hannes Wader, deutscher Liedermacher 1943: James Levine, US-amerikanischer Dirigent 1943: Vinton G. Cerf, US-amerikanischer Mathematiker und Computerwissenschaftler 1943: Albert Pintat Santolà ria, andorrianischer Politiker und Regierungschef 1944: Hildebrecht Braun, deutscher Politiker und MdB 1945: John Garang de Mabior, südsudanesischer Rebellenführer und Politiker 1946: Franziska Wiethold, deutsches Vorstandsmitglied von Ver.di 1947: Bryan Brown, australischer Schauspieler 1949: Monika Hutter, Schweizer Politikerin
[Bearbeiten] 1951–2000
1952: Rita Maiburg, deutsche Pilotin, weltweit erster weiblicher Linienflugkapitän 1952: Jürgen Schmieder, deutscher Politiker 1953: Armen Sarkissjan, armenischer Physiker, Informatiker, Unternehmer, Diplomat und Politiker 1955: Stojan Ganew, bulgarischer Außenminister 1955: Glenn Danzig, US-amerikanischer Rockmusiker 1957: Frances McDormand, US-amerikanische Schauspielerin 1959: Karin Kortmann, deutsche Politikerin 1962: Jan Freiheit, deutscher Barockcellist und Gambist 1964: Joss Hill Whedon, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor 1965: Manuel Andrack, deutscher Fernsehschaffender, Redaktionsleiter der „Harald Schmidt Show“ 1966: Oliver-Sven Buder, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer 1967: Boris Aljinovic, deutsch-serbischer Schauspieler 1968: Tiken Jah Fakoly, westafrikanischer Reggaemusiker 1969: Achinoam Nini, israelische Sängerin 1969: Fernanda Ribeiro, portugiesische Leichtathletin und Olympiasiegerin 1970: Mark 'Oh, deutscher Musikproduzent und DJ 1970: Yann Tiersen, französischer Komponist und Musiker 1972: Selma Blair, US-amerikanische Schauspielerin 1972: Monika Meyer, deutsche Fußballspielerin 1972: Zinédine Zidane, französischer Fußballspieler 1974: Karin Ertl, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin 1975: Lotte Kiærskou, dänische Handballspielerin 1975: Maciej Stuhr, polnischer Schauspieler 1975: Mona Vetsch, Schweizer Fernseh- und Hörfunkmoderatorin 1975: KT Tunstall, schottische Sängerin 1976: Paola Suárez, argentinische Tennisspielerin 1976: Patrick Vieira, französischer Fußballspieler 1976: Emmanuelle Vaugier, kanadische Schauspielerin 1980: Dustin Semmelrogge, deutscher Schauspieler 1982: Johannes Stolle, deutscher Musiker 1985: Ahmad Zarabi, deutscher Schauspieler und Musiker 1987: Alessia Filippi, italienische Schwimmerin 1988: Isabell Herlovsen, norwegische Fußballspielerin
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
0 79: Vespasian, römischer Kaiser 1137: Adalbert I. von Saarbrücken, Erzbischof von Mainz, Reicherzkanzler 1555: Pedro Mascarenhas, portugiesischer Seefahrer, Entdecker und Diplomat 1611: Christian II., Fürst aus dem Hause Wettin (albertinische Linie) 1614: Markus Welser, deutscher Humanist, Historiker, Verleger und Augsburger Bürgermeister 1677: Wilhelm Ludwig, Herzog von Württemberg 1691: Süleyman II., 1687 bis 1691 Sultan des Osmanischen Reiches 1733: Johann Jakob Scheuchzer, Schweizer Arzt und Naturforscher 1779: Michael Sehul, Gouverneur von Tigray
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
1836: James Mill, englischer Historiker und Ökonom 1839: Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin 1859: Maria Pawlowna, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach 1864: Christian Ludwig Brehm, deutscher Pfarrer und Ornithologe 1880: Adolph Zsigmondy, österreichischer Zahnarzt 1881: Matthias Jacob Schleiden, deutscher Botaniker und Mitbegründer der Zelltheorie 1885: Alexis Dumont, Mainzer Bürgermeister 1891: Norman Robert Pogson, englischer Astronom 1891: Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister 1891: Wilhelm Eduard Weber, deutscher Physiker 1893: William Fox, Premierminister von Neuseeland 1896: Hubert Ferdinand Kufferath, deutscher Komponist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
1903: Ludwig Franzius, ostfriesischer Baudirektor für Weserkorrektion 1910: Ferdinand d'Orléans, duc d'Alençon, französischer Adeliger 1912: Alphonse Lavallée-Smith, kanadischer Komponist, Organist und Musikpädagoge 1916: Heinrich Hansjakob, badischer Pfarrer, Politiker und Heimatschriftsteller 1925: Julius Haagn, geboren als Julius Jagendeubel, österreichischer Politiker und Kaufmann 1926: Jón Magnússon, isländischer Premierminister 1944: Eduard Dietl, deutscher General 1951: Armin Knab, deutscher Komponist 1953: Albert Gleizes, französischer Maler und Schriftsteller 1956: Reinhold Glière, russischer Komponist 1957: Louis Fürnberg, deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Komponist 1959: Boris Vian, französischer Schriftsteller, Ingenieur und Musiker 1959: Jean Gallon, französischer Komponist und Kompositionslehrer 1961: Werner Gilles, deutscher Maler 1963: Gustav Gundlach, deutscher katholischer Sozialethiker, -philosoph und -wissenschaftler 1969: Volmari Iso-Hollo, finnischer Leichtathlet, zweifacher Olympiasieger im 3000-m-Hindernislauf 1973: Hans Reese, deutscher Fußballnationalspieler, später ein berühmter Neurologe in den USA 1975: Per Wahlöö, schwedischer Krimi-Schriftsteller 1981: Willi Bleicher, deutscher Gewerkschafter 1981: Zarah Leander, schwedische Schauspielerin 1985: Ernst von Caemmerer, deutscher Rechtswissenschaftler 1985: Hubert Schulze-Pellengahr, deutscher Politiker 1987: Adrienne Gessner, österreichische Schauspielerin 1989: Michel Aflaq, politischer Denker und Mitbegründer der Ba'ath-Partei 1989: Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist 1989: Friedrich Hacker, österreichisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Aggressionsforscher 1989: Timothy Manning, US-amerikanischer Erzbischof von Los Angeles und Kardinal 1991: Michael Pfleghar, deutscher Filmregisseur 1995: Paul Scholz, stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates und Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR 1996: Andreas Papandreou, griechischer Politiker und Regierungschef 1997: Betty Shabazz, Witwe von Malcolm X 1998: Ida Krottendorf, österreichische Schauspielerin 1998: Maureen O'Sullivan, irisch-US-amerikanische Schauspielerin 2000: Jerome Richardson, US-amerikanischer Jazzsaxophonist und -flötist
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
2001: Corinne Calvet, französische Schauspielerin 2003: Fred Sandback, US-amerikanischer Bildhauer 2004: Hermann Heine Goldstine, US-amerikanischer Mathematiker 2004: Theo Schöller, deutscher Unternehmer (Schöller-Eis) 2005: Jean-Baptiste Gourion, algerischer, römisch-katholischer Weihbischof 2006: Aaron Spelling, US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent
